Einst galt Jamie Green als absoluter Qualifying-König, holte sich in kürzester Zeit sechs Poles und stand insgesamt neun Mal in der ersten Reihe. Damals wollte es nicht mit dem Gewinnen klappen, letztes Jahr folgten die Siege, aber im Zeittraining wollte lief es nicht mehr rund. In Mugello steht Green zum ersten Mal seit fast zwei Jahren wieder in der ersten Startreihe und freut sich über die freie Sicht nach vorne: "Es ist toll wieder an der Spitze der Startaufstellung zu stehen, das letzte Mal ist schon eine Weile her."

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Job, den ich heute gemacht habe, und froh dem Team endlich wieder etwas zurückgeben zu können", berichtete der Brite im Gespräch mit der adrivo Sportpresse. Auch wenn er morgen fast das ganze Feld im Rücken hat, macht sich Green keine unnötigen Gedanken über die erste, enge Kurve: "Die erste Kurve ist immer knifflig, hier habe ich aber weniger Sorgen als auf anderen Kursen."

Nach guten Long-Runs am Freitag geht Green als bester Mercedes-Pilot selbstsicher in den dritten Saisonlauf. "Ich freue mich auf den Start und hoffe, dass ich dort eine Position gewinnen kann", lautete die Ansage an Timo Scheider, der trotz 0,322 Sekunden Vorsprung so nah wie in dieser Saison selten zuvor scheint.