Besser hätte das Qualifying in Spielberg für Gary Paffett nicht laufen können. Seine schärfsten Konkurrenten, Bruno Spengler, Mattias Ekström und Jamie Green, landeten allesamt hinter dem Mercedes-Piloten. Dass es nicht ganz für die Pole Position reichte, konnte der Meisterschaftsführende verschmerzen. Er sei auf seiner schnellen Runde in Q4 ohnehin nicht ans absolute Limit gegangen, verriet Paffett.
Vorrang habe gehabt, überhaupt die letzte Qualifikationsrunde zu erreichen, meinte Paffet, das sei keineswegs einfach gewesen. "Ich musste in jeder Runde das Maximum rausholen, so eng geht es zu." Perfekt sei sein Run in Q4 dann nicht gewesen. "Ich habe keine Fehler gemacht, aber dafür auch nicht hart genug gepusht. Ich hätte noch schneller gekonnt", erläuterte er. Allerdings sei es ihm gar nicht darum gegangen, alles aus dem Auto herauszuquetschen. "Im Q4 geht es darum, die richtige Balance zu haben, das ist uns gelungen", erklärte Paffet.
Die im Qualifying gesammelten Eindrücke stimmen den Briten auf jeden Fall zuversichtlich für das Rennen. "Das Auto war wirklich gut, ich habe mich in allen Sessions sehr wohl gefühlt", sagte er. "Mit Platz zwei haben wir eine gute Ausgangsposition." Um diese aber auch in seinen ersten Podestplatz in Spielberg umzumünzen, sei es noch ein weiter Weg, stellte Paffet klar. "Morgen wird ein langes und hartes Rennen. Es wird sehr eng zugehen", sagte er. "Wenn wir eine gute Balance hinbekommen, bin ich zuversichtlich."

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