Ob die Gelassenheit Ullrichs an der schlechten Ausgangsposition seiner Mannen in der Meisterschaft gelegen hat, ist gut möglich, trotzdem hätte Audi gerne in Hockenheim gewonnen. Für Paul Di Restas Leistung fand Ullrich nur lobende Worte: "Seine Pace war heute besser als unsere, wir konnten nichts dagegen tun."
"Leider hat es Ekström schon früh erwischt, unsere restlichen Autos der Spitzengruppe kamen zum Glück gut durch die neue Passage", sagte Ullrich. "Die Kurzanbindung muss diskutiert werden, weil eine Überholmöglichkeit fehlt und bei einem Crash nichts weitergeht wie heute. Sechs Autos können auch wo anders ausfallen, aber besser ist die kürzere Strecke nicht."
Lob hatte der Audi-Chef natürlich für die Arbeit der Teammitglieder übrig, von seinen Fahrer gefiel ihm Mike Rockenfeller besonders. "Rocky war heute mit dem Vorjahresauto schnell unterwegs und nicht erst heute stark, er ist heuer nicht umsonst Le Mans-Sieger geworden", meinte der Österreicher.
Einen Sieg möchte Audi in den letzte Rennen aber noch holen, vor allem weil Timo Scheider wieder erstarkt ist und heute nur Paul Di Resta schneller war.

diese DTM Nachricht