"Dritter im Qualifying und Fünfter im Rennen, alles in allem war es ein gutes Wochenende für mich", bilanzierte Mike Rockenfeller. Allerdings musste er sich eingestehen, dass er sich vor dem Start mehr erhofft hatte. Doch auch wenn er und Markenkollege Timo Scheider am Start etwas besser beschleunigen konnten als Paul Di Resta und Bruno Spengler, konnten die Mercedes-Piloten die Spitzenpositionen verteidigen.
"Mein Start war gut. Wir waren alle auf einer Linie, aber irgendwann muss man in die erste Kurve einbiegen und die Mercedes haben so spät gebremst, dass wir zu dritt oder zu viert in Richtung Kurve waren. Danach war ich einfach auf der falschen Seite, um kontern zu können", erzählte Rockenfeller. In den ersten Runden ging erst Scheider und dann auch noch Mattias Ekström an ihm vorbei.
Kies angesammelt
"Meine Pace war einfach nicht gut genug", verriet der Audi-Pilot. "Ich habe keine Ahnung, warum das der Fall war. Schon im Warm-up war die Pace nicht so gut. Im Rennen hatte ich mit sehr viel Untersteuern zu kämpfen. Zwei, drei Zehntel haben mir gefehlt, sonst wäre mehr drin gewesen", meinte Rockenfeller. Neben der Pace bereiteten ihm auch noch ungewöhnliche Geräusche im Auto Kopfzerbrechen.
"Ich dachte, es würde etwas schleifen. Ich nahm an, die Servolenkung würde gleich ausfallen oder ich hätte einen Kabelbrand. Das war aber nicht der Fall. Wir vermuten, dass wir irgendwo im Auto Kies angesammelt haben und dadurch es geschliffen hat. Die Elektrik können wir ausschließen", so der Deutsche.



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