ADAC GT Masters

Eine Bereicherung der Szene - Zeit, dass die Motoren heulen

Die neue ADAC GT Masters stößt auf beachtliche Resonanz. Beim Debüt auf dem Nürburgring werden über 20 Fahrzeuge am Start erwartet.
von Martina Fellner

Motorsport-Magazin.com - Knapp fünf Wochen vor dem Start des ADAC GT Masters sieht die Situation vielversprechend aus. Bislang sind 20 hochkarätige Fahrzeuge für die neue Serie eingeschrieben und weitere werden noch erwartet. Die erste Veranstaltung findet am 8./9. Juni im Rahmen des ADAC 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring statt.

Insgesamt sechs verschiedene Fabrikate sind bereits für die Saison fix. Die Zuschauer werden Sportwagen von Kaliber eines Lamborghini Gallardo GT 3, Porsche 997 GT 3, Ferrari 430, Ford Mustang, Dodge Viper oder einer Chevrolet Corvette zu sehen bekommen. Aussichtsreiche Verhandlungen laufen zudem noch, einen Aston Martin DBSR 9 GT3 für die neue Serie zu gewinnen. Die Markenvielfalt wird damit eines der markantesten Kennzeichen des ADAC GT Masters sein. ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk zeigt sich angetan von der Resonanz: "Wir geben mit unserer neuen Serie sehr spektakulären und faszinierenden Fahrzeugen in Deutschland eine attraktive Bühne. Ich hatte schon im Vorfeld gehofft, dass etwa 20 Fahrzeuge beim ersten Rennen am Start stehen."

Auch die Qualität der Piloten kann sich sehen lassen. Über alle Zweifel erhaben ist Le-Mans- und Daytona-Sieger sowie FIA GT-Champion Christophe Bouchut. Zudem stehen mit Peter Kox, Altfrid Heger, Harald Becker oder Bruno Eichmann nicht nur in Deutschland bekannte Haudegen am Start. Aus den ADAC-Nachwuchsserien stammen Albert von Thurn und Taxis, Frank Schmöller oder Rennfahrersohn Kenneth Heyer. Das neue ADAC GT Masters ist nicht als Betätigungsfeld für Fahrzeughersteller gedacht, sondern ausschließlich motorsportbegeisterten Privat-Fahrern und Sportwagen-Teams vorbehalten.

Insgesamt stehen sechs Rennen auf dem Programm. Nach dem Nürburgring folgt Oschersleben (7./8. Juli) zusammen mit der FIA GT-Serie, danach geht es auf den Eurospeedway Lausitz (4./5. August), anschließend wird das Masters am 25./26. August in Zolder (Belgien) gemeinsam mit der ChampCar-Serie ein Gastspiel geben. Der Sachsenring feiert am 15./16. September mit der Masters sein Comeback als Automobil-Rennstrecke. Das große Finale findet am 13./14. Oktober zusammen mit der DTM in Hockenheim statt. Pro Rennwochenende werden zwei Rennen über jeweils eine Stunde mit Fahrerwechsel ausgetragen. Zwei Piloten teilen sich dabei ein Cockpit. Maßgebend für das ADAC GT Masters sind die Regeln der FIA GT 3-Serie.

ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk blickt optimistisch in die Zukunft: "Ich bin recht zuversichtlich, dass das ADAC GT Masters die deutsche Motorsportszene nachhaltig bereichert und eine entsprechend große Anhängerschaft finden wird."


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