Das Haupt Racing Team lässt sich beim 24h-Rennen Nürburgring 2025 (21.-22. Juni) nicht lumpen: Der Rennstall aus Drees schickt bei seinem Heimspiel gleich drei Ford Mustang GT3 an den Start. Das US-Car mit seinem bulligen 5,4-Liter Coyote V8-Saugmotor feiert dieses Jahr sein Renndebüt beim Eifel-Klassiker, der einmal rund um die Uhr führt.
Das frühere Mercedes-AMG-Team HRT, das über den Winter als neues Werksteam zu Ford gewechselt ist, hat sich in der NLS-Serie auf die Premiere beim 24-Stunden-Rennen vorbereitet. Alle drei Mustang GT3 sind in der Pro-Klasse der SP9-Kategorie eingeschrieben und bekommen es unter anderem mit den Favoriten von Porsche zu tun.

24h Nürburgring: HRT mit Frank Stippler, David Schumacher und Co.
Den blau-gelben HRT-Mustang mit der Startnummer #64 führt der dreimalige und amtierende 24h-Sieger Frank Stippler an. 'Stippi', wie der langjährige Audi-Werksfahrer am Ring liebevoll genannt wird, teilt sich das Cockpit mit HRT-DTM-Pilot Arjun Maini, Dennis Olsen und dem Kölner Jusuf Owega, der als Doppelstarter auch auf dem #65 Mustang genannt ist.
Hier trifft der 23-Jährige auf David Schumacher, der zum ersten Mal das 24h-Rennen Nürburgring in der gesamtsiegfähigen SP9-Klasse bestreiten wird. Schumacher gab 2024 sein Debüt auf einem Mercedes-AMG GT4, jetzt erfolgt der Angriff im GT3-Fahrzeug. Der 23-Jährige konnte sich mit dem Mustang bereits bei NLS-Läufen sowie in der Endurance-Wertung der GT World Challenge Europe vertraut machen.
Zu Schumacher und Owega gesellen sich dessen jüngerer Bruder Salman Owega (ADAC-GT-Masters-Champion 2023) sowie Dennis Fetzer. Fetzer, der für HRT dieses Jahr auch im GT Masters antritt, ist mit seinen gerade einmal 24 Jahren der älteste Fahrer auf dem knallgelben #65 Mustang.
HRT setzt bei 24h-Rennen auf Erfahrung pur
Ein dritter Ford Mustang mit der Startnummer #63 komplettiert das HRT-Aufgebot am Ring. Am Steuer des grau folierten GT3-Boliden setzt das Team auf Erfahrung pur: Dirk Müller (49), Nürburgring-Sieger von 2004 mit BMW, wechselt sich mit Teambesitzer Hubert Haupt (56), Patrick Assenheimer (33) und Vincent Kolb (30) am Steuer ab. Nicht mehr Teil des HRT-Aufgebots ist Nico Bastian nach seinem Unfall beim Auftaktrennen der NLS, in dessen Folge der Mustang größtenteils neu aufgebaut werden musste.
Die 24h Nürburgring sowie die NLS bilden einen Teil des enormen Entwicklungs-Programmes, das HRT im ersten Jahr mit dem Ford Mustang GT3 absolviert. Hinzukommen zwei Autos in der DTM, drei im ADAC GT Masters sowie drei in der GT World Challenge (2x Endurance, 1x Sprint). "Wir sind mit den bisherigen Fortschritten sehr zufrieden und optimistisch, dass wir bereits im ersten gemeinsamen Jahr den ein oder anderen Erfolg einfahren können", sagt HRT-Geschäftsführer Uli Fritz.



diese 24h Nürburgring Nachricht