WTCC

Farfus und Priaulx stehen in der ersten Reihe - Zwei BMW schlagen Seat-Armada

Riesige Freude im BMW-Lager: Nach der Schlappe in Brasilien kam der unerwartete Konter beim Qualifying in Mexiko.
von Stephan Vornbäumen

Motorsport-Magazin.com - Aus der kleinen Tendenz nach den beiden Trainingseinheiten wurde eine große Wende. Die BWM-Fahrer Augusto Farfus und Andy Priaulx schlugen die favorisierten Teams von Seat beim zweiten Qualifying der Saison in Mexiko. Ausgerechnet im Seat-Land gehen nun zwei BMW aus der ersten Startreihe in den fliegenden Start des ersten Rennens am Samstag in Puebla.

Bereits im ersten Abschnitt des Qualifyings war Farfus die Bestzeit gefahren und lag vor Gabriele Tarquini im schnellsten Seat. Genau fünf Fahrzeuge beider Hersteller hatten die Hürde der ersten Qualifikation geschafft. Überraschend war auch Privatier Felix Porteiro für den zweiten Teil qualifiziert. Der Spanier holte sich damit zum zweiten Mal in Folge den neuen Independents-Punkt. Die drei Chevrolet-Fahrer erreichten nicht ihr Ziel und starten zwischen den Positionen 11 und 14. Nicola Larini war am gesamten Wochenende der schnellste Pilot in einem Cruze. Die drei Lada-Teams kamen nicht auf ausreichende Zeiten und schauen sich die Gegner von hinten an.

Augusto Farfus mit Bestzeit in Q1 und Q2

Wer nun dachte, dass Seat und vor allem Yves Muller im zweiten Teil der Zeitenjagd zum Gegenschlag ausholen würde, sah sich getäuscht. Titelverteidiger Yvan Müller legte zwar eine Bestzeit vor, doch BWM konterte mit Teamwork. Der Brasilianer Farfus unterbot den bisherigen Streckenrekord um gut drei Sekunden und hatte damit seine siebte Pole in der WTCC sicher. Priaulx holte sich im Windschatten seines Teamkollegen noch den zweiten Startplatz, und verdrängte damit Tarquini, der den besten Eindruck bei Seat hinterlies. Drei weitere Seat Leon folgen auf den Plätzen mit Rickard Rydell, Yvan Muller und Tiago Monteiro.

Der deutsche Jörg Müller belegte Position sieben vor dem starken Porteiro auf Rang acht. Zeitlich abgeschlagen starten aus der fünften Reihe Jordi Gene und Sergio Hernandez. Ob der fliegende Start beim ersten Rennen wieder zum Vorteil für die Seat-Piloten werden könnte, wird der Renntag zeigen.


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