Sommerpause in der WEC beendet! Zwei Monate nach dem letzten Rennen in Sao Paulo beim Sieg von BMW geht es jetzt in Austin, Texas weiter: An diesem Wochenende steigt der fünfte Lauf in der Langstrecken-WM 2026 auf dem US-amerikanischen Formel-1-Kurs. Ferrari hat den Titel im Kampf gegen Le-Mans-Sieger Toyota sowie BMW noch nicht abgeschrieben und hofft, auf dem COTA zurückschlagen zu können.

Die Italiener haben im 1. Freien Training am Freitag schon mal ein Ausrufezeichen gesetzt und die ersten beiden Plätze im Klassement belegt. Der amtierende Weltmeister Antonio Giovinazzi erzielte die Bestzeit schon zu Beginn der 90-minütigen Session und wurde bis zum Ende nicht mehr von der Spitze der Zeitenliste verdrängt. Der frühere Formel-1-Fahrer benötigte 1:53.824 Minuten für die schnellste Runde im Ferrari 499P mit der Startnummer #51.

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WEC-Training in Austin: Ferrari-Duo in Führung

Antonio Fuoco kam Giovinazzi im #50 Schwester-Ferrari am nähesten und belegte Platz zwei mit einer 1:54.029 - rund zwei Zehntelsekunden langsamer als sein italienischer Landsmann. Der dritte Ferrari, der gelbe AF-Corse-Entry, reihte sich an elfter Stelle ein. Phil Hanson, der sich die #83 mit Robert Kubica und Yifei Ye teilt, durfte sich am Freitagmittag über die Verlängerung seines Ferrari-Werksvertrages freuen. Kubica und Ye gewannen das Austin-Rennen 2024 bei der Rückkehr in den Rennkalender.

Erster Ferrari-Verfolger im Training war der #36 Alpine, den Victor Martins auf den dritten Platz beförderte. Der Franzose wies einen Rückstand von 0,399 Sekunden zu Spitzenreiter Giovinazzi auf. Martins war einer von wenigen Fahrern, die ihre Bestzeit erst in der Schlussphase des Trainings setzten.

Die meisten Teams legten stattdessen zu Beginn ihre Qualifying-Simulationen ein, bevor sie sich auf das Setup fürs 6-Stunden-Rennen am Sonntag fokussierten. Reifenlieferant Michelin hat die Mischungen Medium und Hard im Gepäck für den Circuit of the Americas, der als größte Herausforderung im Rennkalender für die Pneus gilt. Hinzukommen hohe Temperaturen, schon im 1. Training kletterte das Thermometer auf 30 Grad. 2025 ging das Rennen bei Regen über die Bühne, Porsche feierte seinen letzten Sieg vor dem WEC-Ausstieg.

Alpine und Toyota erste Ferrari-Verfolger in Austin

Alpine und Toyota wechselten sich auf den Positionen hinter dem Ferrari-Duo ab: Martins folgte auf Platz vier der Japaner Ryo Hirakawa im #6 Toyota TR010 Hybrid, dahinter sortierten sich Charles Milesi (#35 Alpine) sowie Nyck de Vries (#7 Toyota) ein. Auf den Plätzen sieben und acht landeten Earl Bamber im #38 V-Series.R von Lokalmatador Cadillac und einer der beiden Aston Martin Valkyrie. Je ein Genesis und ein Peugeot komplettierten die Top-10 des Klassements.

Nur eine Marke verpasste den Einzug in die Top-10 im Feld der 17 Hypercars: BMW als einziger deutscher Vertreter im Starterfeld. Raffaele Marciello musste sich mit einer 1:55.131 und Platz 15 begnügen - 1,3 Sekunden entfernt vom schnellsten Ferrari. Das Schwesterauto um Rene Rast, Sheldon van der Linde und Robin Frijns bildete das Schlusslicht auf P17.

Das 2. Freie Training steigt am heutigen Freitag um 23:00 Uhr deutscher Zeit. Parallel dazu trägt die IndyCar-Serie ihren Trainingsauftakt in Laguna Seca aus. In der US-Formelserie gab es bereits 'Breaking News' rund um Mick Schumacher - alle Infos zu seiner beschlossenen Zukunft lest ihr in diesem Artikel: