Es geschehen noch Zeichen und Wunder in der WEC: Peugeot hat sich im 28. Anlauf seit 2022 die erste Pole Position in der Hypercar-Ära gesichert. Der junge Däne Malthe Jakobsen ließ die so oft gebeutelten Franzosen beim Qualifying in Spa-Francorchamps jubeln. Kann der #94 Peugeot um Pole-Setter Jakobsen und seine Teamkollegen Loic Duval sowie Theo Pourchaire die Quali-Pace auch ins Rennen am Samstag (Start um 14:00 Uhr - alle Infos zur TV-Übertragung) übertragen - und den ersten Sieg holen?
Beim zweiten Saisonrennen 2026 in Spa scheint vieles möglich zu sein: Die üblichen Favoriten Ferrari - Triple-Pole und Doppelsieg 2025 - und Imola-Sieger Toyota strauchelten arg bei der Zeitenjagd. Antonio Fuoco schaffte es mit dem #50 499P als einziger der drei Ferrari in die Hyperpole (Top-10) und landete auf dem achten Platz. Robert Kubica und Antonio Giovinazzi flogen schon im Q1 raus.
WEC in Spa: Toyota und Ferrari erleben Debakel
Toyota erlebte ein ähnliches Qualifying-Debakel und scheiterte mit beiden Prototypen am Einzug in die Hyperpole-Session. Um den zweiten Saisonsieg nach Imola zu ergattern, sind die Japaner auf eine mächtige Aufholjagd auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs angewiesen. Glück im Unglück: Die belgische Ardennenachterbahn bietet mit die besten Überholmöglichkeiten aller Strecken im WEC-Kalender.
Die Schwäche von Ferrari und Toyota ermöglichte es diesmal anderen Marken, zumindest im Qualifying zu glänzen: Neben Peugeot und dem Zweitplatzierten Cadillac, lieferte auch Alpine mit den Positionen drei und vier stark ab. Ebenso die bisherigen Hinterher-Fahrer von Aston Martin, die beide V12-Valkyrien in die Hyperpole-Session und damit in die Top-10 der Startaufstellung befördern konnten.
WEC Spa 2026: Startaufstellung zum 6-Stunden-Rennen
| Pos. | Fahrer | Team | Rückstand |
|---|---|---|---|
| 1 | Loic Duval / Malthe Jakobsen / Theo Pourchaire | Peugeot | 2:00.653 |
| 2 | Will Stevens / Norman Nato / Louis Deletraz | Cadillac | +0.043 |
| 3 | Antonio Felix da Costa / Charles Milesi / Ferdinand Habsburg | Alpine | +0.078 |
| 4 | Fred Makowiecki / Jules Gounon / Victor Martins | Alpine | +0.185 |
| 5 | Earl Bamber / Sebastien Bourdais / Jack Aitken | Cadillac | +0.287 |
| 6 | Alex Riberas / Marco Sörensen | Aston Martin | +0.360 |
| 7 | Harry Tincknell / Tom Gamble | Aston Martin | +0.399 |
| 8 | Antonio Fuoco / Miguel Molina / Nicklas Nielsen | Ferrari | +0.464 |
| 9 | Paul Di Resta / Stoffel Vandoorne / Nick Cassidy | Peugeot | +0.545 |
| 10 | Kevin Magnussen / Raffaele Marciello / Dries Vanthoor | BMW | +0.664 |
| 11 | Robin Frijns / Rene Rast / Sheldon van der Linde | BMW | +0.920 |
| 12 | Mike Conway / Kamui Kobayashi / Nyck de Vries | Toyota | +0.939 |
| 13 | Ye Yifei / Robert Kubica / Phil Hanson | AF Corse Ferrari | +1.124 |
| 14 | Mathieu Jaminet / Paul Loup Chatin / Dani Juncadella | Genesis | +1.171 |
| 15 | Alessandro Pier Guidi / James Calado / Antonio Giovinazzi | Ferrari | +1.195 |
| 16 | Sebastien Buemi / Brendon Hartley / Ryo Hirakawa | Toyota | +1.511 |
| 17 | Andre Lotterer / Pipo Derani / Mathys Jaubert | Genesis | +2.652 |
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