Das WEC-Werksteam von Peugeot erhält einen Teamchef: Emmanuel Esnault schließt sich dem französischen Autobauer ab Januar 2026 an und übernimmt die operative Leitung. Peugeot mit seinen beiden 9X8 steht vor der vierten vollen Saison in der Langstrecken-WM nach dem Debüt zur Mitte der Saison 2022. Die 'Löwen' warten auch nach der Einführung eines stark überarbeiteten Prototypen weiter auf ihren ersten Hypercar-Sieg in der WEC. Angeblich laufen längst die Vorbereitungen für ein weiteres großes Auto-Update, das 2027 sein Debüt geben soll.
Esnault blickt auf Erfahrung mit den Hypercars zurück: Als Teamchef von Prema verantwortete er im im Jahr 2024 das inzwischen eingestampfte Lamborghini-Projekt in der WEC sowie in der IMSA-Meisterschaft. Einen klassischen Teamchef hatte Peugeot bislang nach unserem Verständnis nicht. Stattdessen hatte Technikdirektor Olivier Jansonnie die Rolle der Teamleitung inne. Ob seine Stelle direkt nachbesetzt wird, ist unklar.

Jansonnie wird sich ab Februar 2026 aus dem Tagesgeschäft bei Peugeots WEC-Engagement zurückziehen. Der Franzose steigt zum neuen Motorsportchef des Stellantis-Konzerns auf, zu dem unter anderem Peugeot zählt. Jansonnie übersieht dann neben dem WEC-Werkseinsatz auch das Formel-E-Engagement des Konzerns mit den Teams DS Penske und Neueinsteiger Citroen. 2026/27 soll mit Opel eine weitere Stellantis-Marke in die Formel E einsteigen.
Jansonnie folgt in dieser Rolle auf Jean-Marc Finot, der sich in den Ruhestand begibt. Der 64-Jährige bekleidete zwischen 1986 und 2025 unterschiedliche Positionen bei Peugeot und Stellantis Motorsport unter anderem im Rallyesport, in der Formel E sowie in der WEC.



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