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WEC Bahrain 2020: 7er-Toyota und Aston Martin im Quali vorn

Vorteil für den Toyota #7 im Titelkampf nach dem WEC-Qualifying in Bahrain: Pole vor dem Schwesterauto! Aston Martin dominiert die GT-Klassen.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Toyota und Aston Martin bestimmten das Geschehen beim WEC-Qualifying in Bahrain. In der Qualifikation hatten der TS050 Hybrid #7 in der LMP1-Klasse und die britische Edelwagenschmiede in beiden GT-Klassen die Nase vorn.

Im Toyota-internen Zweikampf stellten Conway / Kobayashi / Lopez erwartungsgemäß das Auto #7 auf die Pole-Position. Sie erzielten einen Schnitt von 1:40.747 Minuten, was 0,751 Sekunden schneller war, als das Schwesterauto #8 (Buemi / Nakajima / Hartley).

Im Titelkampf ist der eine Zusatzpunkt, den der Toyota #7 für die Pole-Position zugesprochen bekommt, jedoch nicht ausschlaggebend. Hier gilt: Jener TS050 Hybrid, der das Rennen gewinnt, ist automatisch auch Langstrecken-Weltmeister 2019/20.

Buemi / Nakajima / Hartley in der #8 führten die WM vor dem Finale in Bahrain mit 175 Punkten an, Conway / Kobayashi / Lopez in der #7 haben nun 169 Punkte auf dem Konto. Allerdings wird die #8 an diesem Wochenende auch durch die Balancing-Regelung in der LMP1-Klasse eingebremst, nämlich um 0,54 Sekunden pro Runde.

In der LMP2-Klasse ist das bereits feststehende Weltmeister-Auto von United Autosports Schnellster gewesen. Der Oreca #22 (Hanson / Albuquerque / Di Resta) setzte sich mit einem Schnitt von 1:47.440 gegen den DC-Oreca #37 (Tung / Aubry / Stevens) und den Signatech-Alpine #36 (Laurent / Negrao / Ragues) durch.

Bahrain: Aston Martin mit Pole in beiden GT-Klassen

In der GTE-Pro-Klasse legte zunächst der Porsche #92 (Christensen / Estre) vor, doch am Ende reichte es nicht, um die Pole-Position nach Hause zu bringen. In letzter Sekunde setzte sich der Aston Martin #95 (Sörensen / Thiim) mit einem Schnitt von 1:56.521 durch. Der Vorsprung auf den Porsche #92 betrug 0,068 Sekunden.

Der zweite Porsche #91 lag zunächst auf Rang drei, diesen musste man im zweiten Schuss aber ebenfalls aus der Hand geben. Am Ende war der Ferrari #51 noch ein wenig schneller. Der 488 GTE mit Calado / Serra am Steuer fuhr eine Durchschnittszeit von 1:56.701.

Auch in der GTE-Am-Kategorie ging die Pole-Position an Aston Martin. Der Vantage #98 (Dalla Lana / Lamy / Gunn) setzte sich mit einer Zeit von 1:58.356 gegen den Aston Martin #90 (Yoluc / Eastwood / Adam) und den Ferrari #62 (Grimes / Cozzolino / Noble) durch.


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