WEC

WEC: Peugeot baut Hypercar zusammen mit Rebellion

Peugeot nennt weitere Details zu seiner WEC-Rückkehr mit einem der neuen Hypercars. Zusammenarbeit mit Schweizer Team Rebellion bestätigt.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Peugeot hat weitere Details zu seiner Rückkehr in den Langstreckensport bekanntgegeben. Der französische Autobauer geht mit dem Schweizer Privatteam Rebellion eine Partnerschaft ein, um ab der Saison 2022/23 unter dem neuen Hypercar-Reglement in der WEC anzutreten.

Peugeot Sport kündigte wie erwartet an, mit einem elektrifizierten Rennwagen an den Start zu gehen. Ab Januar 2020 beginnt die Arbeit beider Partner an diesem Projekt. Als Standort für die Entwicklung und den Aufbau des Hypercar wird der Peugeot-Standort in Versailles-Satory angegeben.

"Peugeot hat mit seinen Benzin- und Dieselmotoren wunderschöne Seiten in der Geschichte des Langstreckensports geschrieben, und wir wollen jetzt ein neues Kapitel mit der Hybridisierung aufschlagen", sagt Jean-Philippe Imparato, Automotive Director Peugeot.

Jean-Marc Finot, Direktor PSA Motorsport, ergänzt: "Wir freuen uns sehr, mit einem der wichtigsten Player im Langstreckenrennsport zusammenarbeiten zu können. Die Expertise und das Know-how von Rebellion Racing in WEC sind eine echte Bereicherung, um ein starkes Team zusammenzustellen und 2022 unter den besten Bedingungen anzutreten."

Rebellion ist seit vielen Jahren in der WEC vertreten und kämpft derzeit in der Top-Klasse LMP1 gegen die Werksübermacht von Toyota. Zuletzt gelang dem Schweizer Team auch dank des neuen, Toyota einbremsenden Reglements, ein Sieg beim Rennen in Shanghai.

Wie es mit Rebellion in der Langstrecken-WM und bei den 24 Stunden von Le Mans weitergehen würde, war zuletzt unklar. Ab der Saison 2020/21 wird das neue Hypercar-Reglement eingeführt, das die aktuellen LMP1-Boliden ablöst. Durch die Zusammenarbeit mit Rückkehrer Peugeot ist die Zukunft nun gesichert.

Die neuen Hypercars, die wahlweise mit E-Motor oder Verbrennungsmotor angetrieben werden, sollen der seit Jahren schwächelnden WEC zu neuem Glanz verhelfen. Toyota hatte sich frühzeitig zum neuen Reglement bekannt, auch Aston Martin hat seinen Einstieg mit einem Hypercar auf Basis des Valkyrie (mit Verbrennungsmotor) bekanntgegeben. Die privat geführte Scuderia Glickenhaus hat ebenfalls Interesse bekundet.


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