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Superbike WSBK

Sandro Cortese fährt 2020 Superbike-WM für Pedercini Kawasaki

In letzter Minute hat Sandro Cortese doch noch einen Platz für die Saison 2020 gefunden. Er geht in der WSBK für Pedercini Kawasaki an den Start.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Große Erleichterung bei Sandro Cortese: Nach bangen Monaten um seinen Verbleib in der Superbike-Weltmeisterschaft hat der zweimalige Weltmeister (2012 Moto3 und 2018 Supersport) nun bei Pedercini Kawasaki eine neue Heimat gefunden. Cortese wird mit dem italienischen Team in dieser Saison mit einer Kawasaki ZX-10RR auf Punktejagd gehen.

Die letzten Details für diese Vereinbarung wurden noch rechtzeitig vor dem WM-Auftakt in zwei Wochen in Australien geregelt. Ende des vergangenen Monats hatte sich Cortese bei Tests in Jerez und Portimao mit soliden Leistungen für diese Aufgabe empfohlen.

"Ich bin natürlich sehr glücklich, dass ich so kurzfristig noch ein Team für diese Saison gefunden habe", so Cortese. "Es war ein sehr harter und schwieriger Winter für mich. Hinzu kam die Schulteroperation, nach der sich der Heilungsprozess ewig lange hingezogen hatte. Doch jetzt habe ich alles überstanden, bin wieder topfit und freue mich riesig, dass es so knapp vor dem WM-Auftakt mit dem Pedercini-Team doch noch geklappt hat."

Die späte Einigung mit dem Pedercini-Team bedeutet für Cortese aber natürlich gehörigen Erfahrungsrückstand gegenüber der Konkurrenz. In der Superbike-WM ist der 30-Jährige bislang nur für Yamaha und zuletzt bei den Testfahrten auf einer Ducati Panigale unterwegs gewesen. "Die Kawasaki kenne ich bislang noch nicht. Der zweitägige Test in der Woche vor dem ersten Rennen wird daher enorm wichtig für uns sein", weiß Cortese.

"Der Fokus liegt auf dem Kennenlernen des Motorrades, außerdem müssen wir uns natürlich auch als Team einspielen, bevor wir in das erste Rennwochenende gehen. Es wartet also eine sehr große Herausforderung auf uns alle. Fast die gesamte Konkurrenz hat nicht weniger als sechs Testtage Vorsprung gegenüber uns. Ich stelle mich aber gerne diesen neuen Aufgaben und freue ich mich auch darauf, ein neues Fabrikat zu fahren."


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