Superbike WSBK

Camier hatte Chattering, Cluzel ein schlechtes Gefühl - Harter Kampf bei Suzuki

Leon Camier hätte in Imola ohne Chattering eine gute Pace gehabt. Jules Cluzel kämpfte gegen die Konkurrenz und mit seinem Vorderreifen.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Das Suzuki-Duo kämpfte in Imola um jeden einzelnen Platz. "Aus irgendeinem Grund spannte der Reifen heute auf der Felge und ich hätte nicht mehr machen können, denn ich habe so hart gepusht und meinen Stil angepasst, um zu versuchen mit dem Chattering klar zu kommen", begann Leon Camier nach zwei siebten Plätzen. "In einigen Abschnitten der Strecke, wo ich kein Chattering hatte, war ich wirklich schnell und ich denke, ich hätte die Jungs an der Spitze kriegen und mit ihnen um das Podium kämpfen können, aber als ich an die Punkte kam, wo das Chattering da war, konnte ich nichts mehr machen und ich war so eingeschränkt."

Ich hoffe, dass wir morgen beim Test gute Verbesserungen finden
Jules Cluzel

Dennoch konnte der Brite dem Wochenende etwas Gutes abgewinnen: "Wir haben gut gearbeitet und ohne Probleme wären wir stark gewesen. Ich denke, dass wir die Elektronik noch verbessern können. Wir haben sie jetzt soweit, dass sie mit dem, was wir haben wirklich gut funktioniert, aber wir müssen noch versuchen, bessere Strategien zu finden, die mir dabei helfen, mehr Kraft auf den Boden zu bringen." Teamkollege Jules Cluzel verbuchte einen Nuller und einen elften Rang. "Ich bin über das ganze Wochenende allgemein wirklich enttäuscht, denn wir konnten nie eine schnelle Runde fahren und im ersten Rennen sollte ich vielleicht meine beste Leistung zeigen, aber ich bin zwei Mal geradeaus gefahren und beim zweiten Mal bin ich gestürzt, weil ich den richtigen Gang nicht gefunden habe, aber ich denke meine Renn-Pace wäre für einen achten oder neunten Platz gut genug gewesen."

Im zweiten Rennen habe sich der Superbike-Rookie schlechter gefühlt und musste hart gegen Leon Haslam und Ayrton Badovini kämpfen. "Ich habe beide überholt, aber zur Rennmitte hatte ich ein seltsames Gefühl an der Front und sie bewegte sich extrem viel hin und her. Ich hatte ziemlich Angst, denn das war in einer schnellen Kurve, also habe ich etwas langsamer gemacht. In der letzten Runde bin ich in der letzten Schikane geradeaus gefahren, denn ich konnte nicht in den ersten Gang schalten und verlor einen Platz", beschrieb Cluzel weiter. Das ganze Wochenende habe der Franzose nicht genießen können. "Ich hoffe, dass wir morgen beim Test gute Verbesserungen finden."


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