Das Wetter zeigte sich im freien Training am Freitag wechselhaft: nasse Strecke zu Beginn des MotoGP-Trainings und trockene Fahrbahn ab der Hälfte des Trainings. Colin Edwards und James Toseland kamen mit den wechselhaften Bedingungen dennoch gut zurecht und landeten auf den Plätzen sechs und 14.

"Ich wusste aus dem Vorjahr, dass die Regenreifen von Bridgestone gut funktionieren, daher hatte ich die Chance einige Probleme, die ich im Regen hatte, auszusortieren. Ich hatte zuviel Gewicht auf dem Hinterrad, aber jetzt haben wir die Maschine ausbalanciert. Sie fühlt sich viel besser an", zeigte sich Edwards mit dem Training zufrieden. Der Tech3-Pilot probierte auch einige Elektronikteile aus, die allesamt funktionierten.

Zu spät für Bestzeiten

"Ich muss mich beim Team bedanken, denn man kann sagen sie haben Goldstaub auf meine Maschine gestreut. Es ist weniger schwierig das Bike unter Kontrolle zu halten und das bringt mir wichtige Zehntel", meinte Edwards. Dem 35-Jährigen fehlten lediglich 0,2 Sekunden auf die Bestzeiten der Top-3. Teamkollege James Toseland zeigte sich ebenfalls mit seinen Rundenzeiten zufrieden. "Es war keine schlechte Session auch wenn ich in der Zeitenliste zurückgefallen bin. Wir haben sehr viele Informationen im Regen gesammelt", erzählte Toseland.

Es sei wichtig gewesen, einige Runden im Regen zu fahren. "Die Chancen stehen gut, dass es das ganze Wochenende regnet", weiß Toseland. Auf Slick-Reifen probierte der Tech3-Pilot noch einige Setup-Varianten aus. "Leider war es zu spät, um an den Speed der anderen heranzukommen, aber ich bin mir sicher, dass ich eine Zeit unter 1:23 hätte fahren können", erklärte Toseland.