Leute mit einem guten Gedächtnis werden sich vielleicht daran erinnern, dass Alex Hofmann im Vorjahr mit der etwas schwächlichen Satelliten-Ducati und den nicht ausgereiften Dunlops auf dem Weg zu einem Top-Resultat war, bevor er kurz vor Schluss noch im Kiesbett landete. Kein Wunder also, dass er dem Rennen in Laguna Seca einigermaßen optimistisch entgegen blickt, da ihm die Strecke zu liegen scheint. "Ich freue mich sehr, in die USA zu kommen, wo eine interessante Strecke und eine spezielle Atmosphäre auf mich warten. Dieser Kurs ist einer meiner Lieblinge. Voriges Jahr fuhr ich trotz des Reifenrückstands eines meiner besten Rennen", sagt er. Da sich auch die verletzte Hand mittlerweile wieder besser anfühlt, sieht er einem guten Resultat nichts mehr im Wege stehen.
Alex Barros ist sich noch nicht ganz sicher, wie sich seine verletzte Hand verhalten wird. Denn bei ihm ist die Verletzung noch etwas frischer und vor allem nicht durch eine Operation schneller kurierbar. "Ich hoffe, beim Rennen in Kalifornien wieder in guter Verfassung zu sein, nachdem ich auf dem Sachsenring zwei Mal gestürzt bin. Ich weiß außerdem, dass ich gutes Material zur Verfügung habe und wenn meine Hand nicht mehr schmerzt, dann sollten die Top Fünf das Ziel sein", erklärt er. Da die Strecke in Laguna Seca technisch sehr anspruchsvoll ist, glaubt er, schnell ein gutes Setup finden zu können und baut auf seine Erfahrung.
Für Teamchef Luis D'Antin hat es in diesem Jahr allerdings schon genügend unschöne Erfahrungen gegeben, weswegen er von seinen Fahrern gute Ergebnisse erwartet. "Ich bin dahingehend zuversichtlich, denn Hofmann hat voriges Jahr ein exzellentes Rennen gezeigt, obwohl unsere technischen Bedingungen nicht sehr konkurrenzfähig waren. Zudem ist der Kurs sehr technisch und sollte sich Barros von seinem Sturz erholen wird er aufgrund seiner Qualitäten ein gutes Rennen zeigen", ist D'Antin zuversichtlich.

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