Das MotoGP-Comeback von Maverick Vinales lässt weiter auf sich warten. Wie Tech3 Racing am Freitagvormittag per Pressemitteilung bekanntgab, wird der Spanier auch das nächste Rennwochenende in Misano (11. bis 13. September) verletzt verpassen. KTM-Testfahrer Pol Espargaro springt zum dritten Mal in Folge ein.
"Während unsere Priorität weiterhin darin besteht, Maverick bei seiner Genesung zu unterstützen, freuen wir uns, Pol in Misano wieder bei uns zu haben", sagt Teammanager Nicolas Goyon. "Er kennt das Team sehr gut und hat bereits bei seinen letzten beiden Einsätzen in dieser Saison seine Professionalität und sein Engagement unter Beweis gestellt. Die Rückkehr in die MotoGP ist nie einfach, aber Pol bringt wertvolle Erfahrung mit und wir freuen uns darauf, in San Marino wieder mit ihm zusammenzuarbeiten."
Comeback beim Österreich-GP? Vinales' MotoGP-Rückkehr weiter unklar
Ob Vinales beim nachfolgenden Österreich-GP wieder mitmischen kann, bleibt erstmal ungewiss. Während das Tech3-Team auf Postings in den Sozialen Medien durchaus auf ein Comeback beim Heimspiel von KTM hoffte, wurde in der Pressemitteilung diesmal explizit auf eine derartige Formulierung verzichtet. Dort lässt Goyon nur wissen: "Wir wünschen Maverick weitere Fortschritte bei seiner Genesung und hoffen ihn wiederzusehen, sobald er bereit ist."
Gefahren wird in Spielberg nur eine Woche nach Misano vom 18. bis 20. September. Viel Zeit zur weiteren Genesung bleibt also nicht. Was eher gegen ein Comeback am Red Bull Ring spricht: Dass Vinales' erneuter Ausfall bereits so früh vor dem Rennwochenende in Misano verkündet wurde. Beim Großbritannien-GP und beim Aragon-GP hatte Tech3 die Abstinenz ihres Stammpiloten jeweils erst am Dienstag vor dem Grand Prix verkündet, nun ganze vier Tage früher. Das lässt nicht gerade darauf schließen, dass in den vergangenen Tagen vielversprechende Fortschritte in der Genesung gelungen sind. Nicht unwahrscheinlich also, dass Vinales auch in Österreich noch fehlen wird.
Es wäre jedenfalls bitter für KTM, denn hier hatte man zuletzt eigentlich auf ein zeitnahes Comeback der Nummer 12 gehofft. Warum? Das begründet Motorsportchef Pit Beirer in diesem Artikel:



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