Auf einem nassen Sachsenring schießt Marc Marquez im MotoGP-Sprint von der Pole Position aus als Erster in Richtung Kurve eins. Dort leistet er sich aber einen Fehler, verliert Positionen und muss in der Folge eine Aufholjagd starten. Diese komplettiert er in der letzten Runde und holt sich seinen zehnten Sprintsieg 2025 - ein neuer Bestwert für eine Saison. Marco Bezzecchi wird Zweiter, Fabio Quartararo komplettiert das Podium. Alex Marquez landet auf P8, Francesco Bagnaia enttäuscht als Zwölfter.
Marc Marquez baut seine WM-Führung somit weiter mächtig aus. 78 Punkte liegt er nun vor Bruder Alex, Bagnaia fehlen bereits 138 Zähler.
MotoGP Sachsenring: Der Rennfilm im Sprint
Die Startaufstellung: 1. M. Marquez, 2. Zarco, 3. Bezzecchi, 4. Morbidelli, 5. Acosta, 6. A. Marquez, 7. Quartararo, 8. Di Giannantonio, 9. Miller, 10. Binder, 11. Bagnaia, 12. Oliveira, 13. Aldeguer, 14. Marini, 15. R. Fernandez, 16. Mir, 17. Rins, 18. Ogura, 19. Savadori, DNS Vinales
Start: Marc Marquez kommt gut weg und biegt als Erster in Turn 1 ein, geht dort aber weit und fällt auf Rang fünf hinter Marco Bezzecchi, Franco Morbidelli, Fabio Quartararo und Johann Zarco zurück.
Runde 1/15: Marc Marquez geht an Zarco vorbei auf P4, verliert diese Position aber wenig später wieder an Fabio Di Giannantonio.
Runde 2/15: Marc Marquez greift in Kurve eins Di Giannantonio an, doch der kann kontern und behält Rang vier.
Runde 3/15: Morbidelli ist in Kurve acht auf Platz zwei heftig gestürzt! Er ist aus dem Sprint und muss zum Check ins Medical Center
Runde 4/15: Marc Marquez geht in der Zielkurve an Di Giannantonio vorbei auf Rang drei. Bezzecchi führt 1,4 Sekunden vor Quartararo und 3,3 vor Marquez.
Runde 5/15: Di Giannantonio muss auch Pedro Acosta vorbeilassen, der damit neuer Vierter ist.
Runde 6/15: Marc Marquez kommt jetzt richtig auf Touren und ist schnellster Mann im Feld. Er liegt nur noch 2,5 Sekunden hinter Bezzecchi.
Runde 8/15: Acosta ist in Turn 8 von der Strecke abgekommen! Er fällt von Platz vier auf zwölf zurück.
Runde 9/15: Marc Marquez kassiert in Kurve eins Quartararo und macht nun Jagd auf Bezzecchi. 1,7 Sekunden trennen Marquez von Leader Bezzecchi.
Runde 11/15: Marc Marquez nähert sich Bezzecchi weiter an. Sein Rückstand beträgt nur noch neun Zehntelsekunden.
Runde 12/15: Der Trend hält an: Marquez nur noch 0,593 Sekunden hinter Bezzecchi.
Runde 13/15: Marquez ist dran! Nur noch 0,254 Sekunden fehlen ihm auf Bezzecchi.
Runde 15/15: Marquez führt! Er drückt sich in Turn 1 an Bezzecchi vorbei, geht dabei aber weit. Beim Richtungswechsel in Kurve zwei setzt sich Marquez aber durch.
Ziel: Marc Marquez gewinnt 0,938 Sekunden vor Bezzecchi, Quartararo komplettiert das Podium. Di Giannantonio wird Vierter vor Jack Miller und Brad Binder. Zarco muss sich mit Platz sieben begnügen. Der angeschlagene Alex Marquez wird Achter, der letzte Punkt geht an Acosta. Francesco Bagnaia kommt über P12 nicht hinaus.
Die Stimmen vom Sprint-Podium der MotoGP am Sachsenring
Marc Marquez (Sieger, Ducati):
"Ich kann heute nicht behaupten, dass ich an die Weltmeisterschaft gedacht hätte. Zum Start des Rennens hatte ich Probleme, da unterlief mir ein Fehler in Kurve eins. Ich verlor Positionen, aber Schritt für Schritt kam ich wie im Training in den Rhythmus. Dann gabs noch den Moment mit Quartararo in Kurve zwei. Da war ich etwas eng und wollte es erzwingen, da habe ich das Heck verloren. Ich bin glücklich wieder 12 Punkte im Sprint geholt zu haben, aber wenn es morgen nass ist, dann werde ich etwas mehr abwarten, bevor ich jemanden überhole."
Marco Bezzecchi (Zweiter, Aprilia):
"Ich bin sehr glücklich, das Rennen so lange angeführt zu haben. Natürlich ist es immer schwierig, wenn du den Kampf am Ende verlierst, aber ich muss sagen, das war ein sehr positiver Tag für mich. Ich bin wirklich sehr glücklich und das Team hat unglaubliche Arbeit geleistet. Ich genieße es hier vor den deutschen Fans. Hoffentlich wird es morgen trocken. Dann sehen wir, was wir erreichen können."
Fabio Quartararo (Dritter, Yamaha)
"Das war fantastisch. Wir hätten niemals erwartet, auf dieser Position ins Ziel zu kommen. Aber wir hatten einen sehr guten Start. Heute bin ich sehr glücklich. Ich hatte nicht das beste Gefühl im Nassen, aber im Rennen konnte ich den Hinterreifen recht gut kontrollieren. Das sind Bedingungen, bei denen wir stets Probleme hatten, aber heute habe ich mich gut gefühlt und uns ist ein großartiger Job gelungen."



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