MotoGP

MotoGP Barcelona 2019: Die Reaktionen zum Trainings-Freitag

Fabio Quartararo hat sich am ersten Trainingstag der MotoGP in Barcelona die Spitzenposition geschnappt. Die Reaktionen zum Trainings-Freitag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "Heute war ein großartiger Tag. Wir waren Gesamt-Erster und das Feeling war toll. Ich wusste nicht, wie sich mein Arm nach der Operation verhalten würde, aber das lief gut. Ich hatte ein paar Schmerzen, aber fühle mich gut. Der erste Run war schwer, bevor mit der Zeit alles besser lief. Es ging darum, sich an den Schmerz zu gewöhnen, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es bei diesem Grand Prix so gut gehen würde."

2. Andrea Dovizioso (Ducati): "Ich bin mit unserer Leistung heute zufrieden, das Feeling hat gepasst und wir waren schnell. Wie so oft in der Vergangenheit ist der Grip hier sehr niedrig, und das Layout der Strecke macht das Reifenmanagement sehr schwierig, besonders im Hinblick auf die für das restliche Wochenende vorhergesagten hohen Temperaturen. Aber ich glaube, dass jeder damit zu kämpfen hat. Wir haben noch Arbeit vor uns, was die Reifenauswahl und das Gefühl mit der Front angeht, aber mein Feeling passt und die Rundenzeiten passen ebenfalls, also bin ich zuversichtlich."

3. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Ich glaube, heute hatten alle Probleme, von FP1 auf FP2 guten Grip im Vergleich zum Vorjahr zu finden. Viele fuhren 1:40er-Zeiten, aber ich glaube alle hatten Probleme mit dem Grip. Uns ist es aber ziemlich gut ergangen, und den Tag als beste Honda zu beenden ist sehr wichtig. Das hat mich noch einmal motiviert, aber warten wir einmal ab, was der Samstag bringt. Jeder wird sich verbessern wollen. Wir können das Feeling noch stark verbessern, also werden wir morgen versuchen, noch besser zu sein."

4. Pol Espargaro (KTM) - Foto: KTM

5. Francesco Bagnaia (Pramac Ducati): "Ich bin mit meiner letzten Rundenzeit zufrieden, aber im ersten Teil des FP2 war mein Gefühl nicht gut. Dann haben wir auf den weichen Vorder- und Hinterreifen gewechselt und ab da lief es wieder besser. Morgen werden wir daran arbeiten, die Reifen besser zum Arbeiten zu bekommen."

6. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Es war ein guter Tag für uns. Am Vormittag war es etwas schwieriger, aber am Nachmittag haben wir uns verbessert. Das Gripniveau war nicht fantastisch, da haben wir gelitten, aber die Pace war gut, und auf eine schnelle Runde fühlte ich mich stark. Platz sechs ist nicht schlecht. Wir müssen abwarten, wie das Wetter am Samstag ist, aber bis jetzt passt das Feeling."

Valentino Rossi landete am Barcelona-Freitag auf Platz sieben - Foto: Yamaha

7. Valentino Rossi (Yamaha): "Meine Pace ist nicht so schlecht, und ich konnte mich den ganzen Tag in den Top-10 halten. Im zweiten Training war es schon heiß, aber ich fühlte mich nicht schlecht. Es stimmt, dass es nicht sehr, sehr heiß war, also müssen wir abwarten. Zuerst einmal müssen wir uns morgen verbessern, denn wir haben noch viel Arbeit vor uns."

8. Danilo Petrucci (Ducati): "Das Feeling auf dem Bike ist ganz gut, obwohl wir am Vormittag ein seltsames Problem mit dem Grip am Heck hatten, was unser Programm ein bisschen verlangsamt hat. In FP2 haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht, obwohl es noch Raum für Verbesserungen gibt. Von ganz vorne sind wir aber nicht weit weg, nur auf eine schnelle Runde fehlt noch etwas, weil ich am Kurveneingang nicht gut mit dem Heck zurechtkomme. Für morgen haben wir klare Vorstellungen, was wir ändern wollen."

9. Marc Marquez (Repsol Honda): "Es war kein schlechter Tag. Wir mussten im Vergleich zum letzten Rennen unsere Strategie etwas ändern, denn es ist wichtig, die Reifen richtig einschätzen zu können. Wenn man sich die FP2-Zeiten ansieht, scheint es, dass wir weit zurückliegen, aber wir konnten viel Arbeit erledigen und das Setting verändern. Diese Position spiegelt nicht unsere realen Möglichkeiten wieder."

10. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Wie momentan üblich war es kein großartiger Tag. Wir müssen versuchen, uns morgen zu verbessern. Leider bekomme ich das Bike nicht so in die Kurven, wie ich will - besonders in schnellen Kurven. Da habe ich Probleme und verliere Zeit. Ich weiß um den Speed, den ich am Ende des Vorjahresrennens hatte. Die Einstellungen des Motorrades sind identisch, aber wir haben ein anderes Chassis und es funktioniert noch immer nicht so, wie ich es mir wünsche."

11. Alex Rins (Suzuki): "Ich habe FP2 auf Soft begonnen und bin sehr stark gerutscht. Dann rutschte ich raus ins Kiesbett und bin gestürzt. Auf dem Medium-Reifen fühlte ich mich besser, und kam in einen guten Rhythmus. Insgesamt war meine Pace heute ganz gut, obwohl ich keinen Angriff auf die Bestzeit fuhr."

13. Johann Zarco (KTM) - Foto: KTM

14. Jorge Lorenzo (Repsol Honda): "Die Streckenbedingungen waren heute nicht besonders gut. Der Asphalt war sehr rutschig und die Rundenzeiten waren nicht so schnell, wie ich gedacht hätte. Ich habe keine neuen weichen Reifen probiert wie die meisten Fahrer im FP2 und ich denke, davon werde ich morgen profitieren. Heute haben wir ein paar neue Teile ausprobiert, die uns hoffentlich morgen helfen werden, die Lücke auf die Spitze zu schließen."

15. Maverick Vinales (Yamaha): "Der Vormittag lief eigentlich ziemlich gut. Am Nachmittag hatte ich in allen Bereichen mehr Probleme. Wir haben für das Renn-Setup viele Dinge getestet, aber die haben uns nicht geholfen, den nächsten Schritt zu machen. Aber wir haben noch immer FP3, um in Q2 aufzusteigen, also sind wir ganz ruhig. Gute Rundenzeiten sind möglich."

16. Aleix Espargaro (Aprilia): "Auf einer Strecke, die ich sehr gerne mag, hätte ich mir vom ersten Tag mehr erwartet. Ich konnte die Beschleunigung des Bikes nicht voll ausnutzen und darunter hat unsere Performance in den Kurven gelitten. Wir probieren ein paar neue Teile aus und ich kenne außerdem Bradleys Test-Ablauf. Alle Verbesserungen sind willkommen, aber wir brauchen einen wirklich großen Schritt vorwärts."

17. Jack Miller (Pramac Ducati): "Grundsätzlich war es ein positiver Tag. Mein Gefühl für das Motorrad war gut, auch wenn mir die weichen Reifen am Ende vom FP2 keine Möglichkeit gegeben haben, um zu pushen. Wir haben aber trotzdem wichtige Daten für das Rennen gesammelt. Ich gehe deshalb mit großem Selbstvertrauen in das Qualifying morgen."

Aleix Espargaro fährt in Barcelona sein Heimrennen - Foto: Aprilia

19. Joan Mir (Suzuki): "Den ganzen Tag über war ich ziemlich gut dabei. Als ich mit dem weichen Hinterreifen unterwegs war, fühlte es sich nicht großartig an und am Ende stand ein kleiner Crash, also werde ich es morgen noch einmal versuchen. Ich spüre, dass ich mich verbessern kann, und bin zuversichtlich, dass ich morgen einen guten Qualifying-Tag haben kann. Die Strecke ist ziemlich rutschig und dreckiger als im Vorjahr, was es schwieriger macht. Es scheint weniger Grip zu geben als im Vorjahr. Aber Team und Bike arbeiten gut, das passt alles."

20. Miguel Oliveira (Tech3 KTM): "Die Freitags-Trainings waren ok, wenn man sich den Abstand ansieht, denn wir zu den Spitzenpiloten haben. Aber wir brauchen und wollen mehr. Jetzt versuche ich das Bike zu verbessern, vor allem in den schnellen Kurven. Dort habe ich im Moment die größten Schwierigkeiten. Ich freue mich darauf, morgen weiterzuarbeiten."

21. Andrea Iannone (Aprilia): "Komischerweise habe ich mich heute auf dem Medium-Reifen besser gefühlt als auf der soften Mischung. Gegen Ende des FP2 habe den weichen Reifen benutzt und gedacht, ich würde meine Zeit verbessern. Am Ende bin ich aber dieselben Zeiten gefahren wie mit dem Medium-Reifen. Wir müssen jetzt verstehen, wie das passieren kann. Wir müssen reagieren und uns verbessern, vor allem bei der Elektronik."

22. Hafizh Syahrin (Tech3 KTM): "Im Großen und Ganzen war es ein guter erster Tag. Wir liegen hier nicht so weit hinter den Top-Fahrern zurück wie bei den restlichen Rennen bisher. Trotzdem müssen wir noch etwas mehr finden, mindestens eine halbe Sekunde. Auch die Traktion müssen wir verbessern, denn ich habe viel Spinning am Bike. Ich denke aber, wir können diese Probleme morgen früh lösen. Ich freue mich darauf, am Samstag eine noch bessere Rundenzeit zu fahren."

23. Sylvain Guintoli (Suzuki): "Es ist toll, wieder Rennen zu fahren! Die Bedingungen waren heute unerwartet rutschig, und ich dachte es würde sich am Nachmittag verbessern - tat es aber eigentlich nicht. Ich teste ein etwas anderes Chassis und eine neue Schwinge, und bereite mich auch auf den Test am Montag vor. Als Wildcard zu fahren ist etwas ganz anderes als zu testen, und hier ist jeder so schnell! Ich will dabei sein, aber es ist nicht einfach. Du musst dein Gehirn vom Testmodus in den Rennmodus schalten, während du noch immer darüber nachdenken musst, wie du das Bike verbesserst."

24. Bradley Smith (Aprilia): "Der Tag war für mich ziemlich hart. Wir hatten viele Dinge zu testen, von der Elektronik bis zum Chassis und ich hoffe, dass die Informationen, die ich heute gesammelt habe, Aleix und Andrea helfen. Ich habe auch den harten Reifen ausprobiert, nur um die Anzahl der Daten für das Team zu erhöhen. Die Bedingungen auf der Strecke waren ziemlich schwierig, vor allem am Nachmittag. Ich erwarte, dass wir uns im FP3 noch verbessern."


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