MotoGP

Tissot und die MotoGP: Eine langjährige Partnerschaft

Als offizieller Zeitnahme-Partner arbeitet Tissot eng mit der MotoGP zusammen. Doch die Partnerschaft geht noch viel weiter.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Einige Partnerschaften im Motorsport laufen bereits so lange, dass sich die involvierten Partner eine Existenz ohneeinander gar nicht mehr vorstellen können. Das kann man getrost auch über die MotoGP und den Schweizer Uhrenhersteller Tissot sagen. Die bilden seit fast zwei Jahrzehnten ein unzertrennliches Duo.

Das Schweizer Unternehmen ist seit 2001 "Official Time Keeping Partner" der Motorrad-Weltmeisterschaft, doch das Engagement von Tissot in der MotoGP geht längst über die Grenzen der oft bescheidenen Räumlichkeiten der offiziellen Zeitnahme hinaus. "Tissot ist mehr als nur offizieller Zeitnahme-Partner. Wir verstehen unser Engagement als umfassende Partnerschaft mit der MotoGP. Das weiß auch Carmelo Ezpeleta sehr zu schätzen", erklärt Tissot-Präsident Francois Thiebaud im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com.

Manifestiert hat sich diese Kooperation nicht zuletzt in der seit 2004 erscheinenden Sonderkollektion der T-Race, der offiziellen Uhr der MotoGP. Jedes Jahr neu aufgelegt, sind im Modelljahr 2019 fünf verschiedene Editionen des Klassikers erhältlich. Dass diese Uhr vom Motorsport inspiriert ist, sieht selbst der Laie auf den ersten Blick. Die Bremssattel-Optik oder Karbonteile stellen sofort die Klammer zur MotoGP her.

Als direktes Verbindungsglied zwischen Paddock und dem Endkunden fungieren die drei offiziellen Tissot-Markenbotschafter: Neben Tom Lüthi sind das aktuell die beiden Honda-Werkspiloten Marc Marquez und Jorge Lorenzo. Das verschafft der MotoGP zusätzliche Aufmerksamkeit, wie Thiebaud erklärt: "Wir haben mit unseren Markenbotschaftern weltweit Kampagnen laufen, auch in vielen Ländern, in denen keine MotoGP-Rennen stattfinden. Wir verschaffen der MotoGP somit rund um den Globus zusätzliche Visibilität."

Begeisterung für den Motorradsport

Die Begeisterung des Tissot-Präsidenten für den Motorradsport ist mehr als ein Lippenbekenntnis und so zückt Francois Thiebaud unmittelbar vor Beginn des Gesprächs mit Motorsport-Magazin.com das Smartphone, um stolz die Fotos des letzten privaten Motorradausflugs vorzuführen. "Ich liebe dieses Gefühl, wenn man Gas gibt, die Beschleunigung spürt und eins mit dem Motorrad wird", gesteht er später.

Tissot-Präsident Francois Thiebaud stand Motorsport-Magazin.com Rede und Antwort - Foto: Ulrich Schaarschmidt

So fiel auch der MotoGP-Funke beim leidenschaftlichen Motorradfahrer auf fruchtbaren Boden: "In Jerez war ich zum ersten Mal bei einem MotoGP-Rennen und ich erinnere mich bis heute an den Geruch und das Geräusch der Motorräder am Start. Dieser Sport kann unglaubliche Emotionen in den Menschen auslösen." Jene Emotionen, die hunderttausende Fans an die Rennstrecken treiben und Millionen vor die TV-Schirme locken.

Je populärer die MotoGP wird, desto mehr profitieren ihre Partner. Und je mehr sich die Partner weltweit ins Zeug legen, desto mehr potenzielle Fans gibt es für die MotoGP. Am Ende bringt die Partnerschaft also für beide Seiten reichlich Vorteile mit sich - so soll es in einer guten Beziehung letztlich auch sein.

Eine ausführliche Story über die Partnerschaft zwischen der MotoGP und Tissot gibt es in der nächsten Ausgabe unsere Print-Magazins im Juni.


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