MotoGP

MotoGP Sachsenring 2018: Iannone mit FP3-Bestzeit, Dovi im Q1

Andrea Iannone setzte im dritten Freien Training auf dem Sachsenring die Bestzeit. Andrea Dovizioso muss ins Q1, Stefan Bradl wurde 20.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Wie gewohnt kämpfte das MotoGP-Fahrerfeld im dritten Freien Training um den Einzug ins zweite Qualifying. Auf dem Sachsenring gelang es Andrea Iannone, die Bestzeit im FP3 zu setzen. Der Suzuki-Pilot fuhr eine 1:20.438 und ließ damit die Konkurrenz hinter sich. Stefan Bradl wurde 20.

Die Positionen: Die erste Bestzeit des Tages gehörte Yamaha-Pilot Valentino Rossi, der sich mit einer 1:22.172 an die Spitze der Session setzte. Damit war der Doktor aber noch Meilen von Jorge Lorenzos 1:20er-Bestzeit vom Vortag entfernt. Marc Marquez war dann einige Augenblicke später der erste Pilot im FP3, der es in die 1:21er Zeiten schaffte. Dabei blieb es aber natürlich nicht.

Im Laufe der Session drückte das Fahrerfeld seine Bestzeiten weiter. Am besten gelang das Iannone, der sich mit einer 1:20.438 die Bestzeit im dritten Freien Training sicherte. Damit liegt er gefährlich nahe am Streckenrekord von Marquez. Zweiter wurde im FP3 Danilo Petrucci vor Cal Crutchlow, Rossi und Alvaro Bautista in den Top-5. Die restlichen fünf Plätze in den Top-10 belegten Marquez, Maverick Vinales, Lorenzo, Alex Rins und Dani Pedrosa. Diese Piloten schafften auch den Sprung ins Q2. Andrea Dovizioso muss mit P11 ins Q1. Stefan Bradl wurde 20., Tom Lüthi landete auf Rang 22.

Die Zwischenfälle: Mit knapp 20 Minuten auf der Uhr gab es einen Zwischenfall zwischen Aleix Espargaro und Alex Rins. Der Suzuki-Pilot wollte in die Box wechseln und blockierte Espargaro, der hinter ihm fuhr, seine schnelle Runde. Es passierte nichts, aber Espargaro war dennoch wütend.

Das Wetter: Zum entscheidenden Training der MotoGP am Samstagvormittag hielt sich das Wetter wie versprochen gut. Ein paar Wolken waren am Himmel, trotzdem war es wie bereits am Freitag trocken. Die Lufttemperaturen lagen bei 18 Grad, der Asphalt war 28 Grad warm.

Die Analyse: Traditionell geht es im dritten Freien Training der MotoGP immer um den Einzug ins Q2. Auch die Session auf dem Sachsenring machte da keine Ausnahme. Zu Beginn des Trainings konnten die meisten Piloten nicht an die Vortages-Bestzeit von Lorenzo anschließen, erst kurz vor Ende purzelten die Zeiten.


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