MotoGP

Valentino Rossi: Fehler verhindern besseren MotoGP-Startplatz

Valentino Rossi bringt keine Konstanz in sein MotoGP-Qualifying in Barcelona. Der Doktor weiß: Es wäre mehr als Platz sieben möglich gewesen.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Da hatte sich Valentino Rossi mehr ausgerechnet. Der Doktor startet beim Katalonien-GP der MotoGP in Barcelona nur von Startplatz sieben. Dabei war für den Yamaha-Pilot mehr drin als nur ein Platz in der dritten Startreihe. Doch Rossi unterlief ein Fehler auf der entscheidenden Runde - für den Doktor sehr ärgerlich.

"Meine Runde war gut bis zum dritten Sektor, denn ich war zwei Zehntel schneller als in meiner bis dato schnellsten Runde. Aber dann ist mir leider in Kurve 10 ein Fehler auf der Bremse unterlaufen. Daher musste ich die Runde dann abbrechen. Ich habe es dann nochmal versucht und konnte mich sogar verbessern, aber für die zweite Reihe hat es nicht mehr gereicht", so ein zerknirschter Rossi nach dem MotoGP-Qualifying.

Ein Blick auf Rossis Rundenzeiten unterstreicht, warum der Yamaha-Pilot mit seiner Platzierung nicht zufrieden sein kann. Keine seiner Sektorbestzeiten erzielte er auf seiner schnellsten Runde. Die Idealzeit Rossis wäre noch zwei Zehntel schneller gewesen als die 1:39.266, die für ihn am Ende zu Buche stand. Hätte Rossi alle seine besten Sektoren in einer Runde untergebracht, wäre es am Ende Startplatz vier geworden.

Rossi schreibt Barcelona-GP noch nicht ab

"Ich bin nicht so glücklich mit meiner Platzierung. Ich kann es besser und hatte das Potenzial für einen Startplatz in der zweiten Reihe. Das war ein realistisches Ziel", bilanzierte Rossi daher im Anschluss an die Qualifikation. So findet sich Rossi aber jetzt mit Teamkollege Maverick Vinales, Johann Zarco, Andrea Iannone und Danilo Petrucci im hart umkämpften vorderen Mittelfeld wieder.

Recht viel weiter nach vorne scheint es in Barcelona auch nicht zu gehen, denn: "Es sieht so aus, als wären die Ducatis etwas stärker als wir, vor allem Jorge. Auch Marc ist sehr gut aufgestellt", hat Rossi beobachtet. Das Wort "Aufgeben" sucht man in Rossis Vokabular jedoch vergeblich; er gilt seit jeher als klassischer Sonntags-Fahrer, der zum Rennen nochmal einen Sprung nach vorne macht. Daher lässt sich Rossi nicht entmutigen: "Es ist erst Samstag. Für morgen können sich die Dinge noch verändern." Dann darf sich Yamaha-Pilot Valentino Rossi aber keine Fehler mehr erlauben.


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