MotoGP

MotoGP Phillip Island 2017: Marquez im FP1 voran, Rossi auf P13

Marc Marquez setzte sich im ersten Freien Training in Australien an die Spitze, Valentino Rossi wurde nur 13. Das Wetter überraschte mit Sonnenschein.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Sonnenschein auf Phillip Island! Die MotoGP-Piloten gingen für ihr erstes Freies Training in Down Under auf die Strecke und wurden vom besten Wetter empfangen. Das nutzten alle Piloten, doch am Ende blieb Marc Marquez an der Spitze. Seine Bestzeit von 1:29.602 konnte niemand schlagen. Johann Zarco und Jack Miller komplettieren die Top-3.

Die Platzierungen: Bereits auf seiner ersten fliegenden Runde fuhr Marc Marquez zielsicher an die Spitze der Zeitnahme, nur um Sekunden später wieder von Johann Zarco verdrängt zu werden. Auch Maverick Vinales fand früh in der Session zurück zu alter Form. Etwas länger, um auf Touren zu kommen, brauchte Titelanwärter Andrea Dovizioso. Da war Marquez aber bereits wieder Führender mit einer 1:29.722.

Die Position gab der Honda-Werksfahrer nicht mehr ab, nur seine Zeit drückte er bis auf eine 1:29.602 herunter. Zarco wurde Zweiter vor Local Hero Jack Miller, Dovizioso und Vinales landeten in den Top-5. Die Top-10 komplettieren Andrea Iannone, Aleix Espargaro, Jorge Lorenzo, Bradley Smith und Cal Crutchlow. Valentino Rossi beendet die Session als 13.

Die Zwischenfälle: Alvaro Bautista stürzte auf seiner Outlap unverletzt in Kurve acht. Mit einer Viertelstunde auf der Uhr folgte ihm Hector Barbera in Kurve neun ins Kiesbett. Auch der Avintia-Pilot tat sich bei seinem Sturz nichts.

Das Wetter: Der Regengott war den MotoGP-Piloten am Freitagmorgen gut gesinnt. Statt Regen gab es ein paar wenige Wolken und sogar Sonnenschein. Die Temperaturen hielten sich allerdings nur bei 14 Grad in der Luft, der Wind ging wie immer ziemlich heftig.

Die Analyse: Marquez machte gleich zu Beginn der Session seine Intentionen für das Wochenende klar: An die Spitze fahren. Das gelang dem Repsol Honda-Piloten, ganz davonfahren konnte er der Konkurrenz aber nicht. Einziger Lichtblick für Marquez vielleicht: Sein härtester WM-Rivale Andrea Dovizioso brauchte, um in Schwung zu kommen.


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