MotoGP

Valentino Rossi fechtet Malaysia-Urteil an - Rossi zieht vor Internationales Sportgericht

Nachdem Valentino Rossi nach seinem Manöver gegen Marc Marquez drei Strafpunkte kassierte, zieht der WM-Führende nun vor das Internationale Sportgericht.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Auch nach fünf Tagen sind die Diskussionen um das Geschehen auf dem Sepang International Circuit noch lange nicht beendet. Valentino Rossi bekam von der Rennleitung drei Strafpunkte auferlegt, nachdem er Marc Marquez beim Rennen in Malaysia immens ausgebremst und zu Fall gebracht hatte. Nun bestätigte das Internationale Sportgericht (CAS), dass der Italiener die Entscheidung von Rennleiter Mike Webb und Co. anfechtet.

Laut Artikel 3.4.2 §3 des MotoGP-Regelwerks hat Rossi die Möglichkeit, gegen die Strafe, die ihm die Rennleitung auferlegt hat, Einspruch zu erheben. Von dieser Möglichkeit hat Rossi am Freitag nach den Ereignissen Gebrauch gemacht. Der Doktor fordert, dass die Anzahl der Strafpunkte entweder auf einen minimiert oder sogar ganz aufgehoben wird. Mit insgesamt vier Strafpunkten ist Rossi laut Regelwerk gezwungen, beim letzten Grand Prix in Valencia aus der letzten Reihe zu starten. Sollte die Rennleitung sich dazu entscheiden, Rossi auch nur einen Punkt seiner Strafe zu erlassen, hätte er keinen Nachteil in Valencia.

Des Weiteren fordert der 36-Jährige, dass sein Fall so schnell wie möglich entschieden wird, um zu verhindern, dass er seinen Startplatz in Valencia verlieren könnten. Die FIM äußert sich zu Rossis Vorgehen vorerst nicht, das Internationale Sportgericht entscheidet am 06. November über Rossis Antrag.


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