MotoGP

Iannone kämpft einmal mehr am Limit - Pramac: Hernandez von Espargaro abgeschossen

Ein fast perfekter Tag endete für Pramac mit einem Dämpfer. Yonny Hernandez wurde im Kampf um Rang elf abgeschossen. Andrea Iannone glänzte als Sechster.
von Samy Abdel Aal

Motorsport-Magazin.com - Mit einer Iannone-Meisterleistung sicherte sich der Pramac-Star beim MotoGP-Rennen im japanischen Motegi Rang sechs. Nach einer guten Starphase musste der Italiener sich zwar gegenüber den Werksmaschinen von Yamaha, Honda und Ducati geschlagen geben, entpuppte sich mit einer fehlerfreien und eindrucksvollen Fahrt jedoch als 'best of the rest'. Vor allem Stefan Bradl biss sich quasi über die gesamte Renndistanz die Zähne an Iannone aus, der seiner beeindruckenden Saison ein weiteres Kapitel hinzufügte. Weit weniger Fortune hatte Yonny Hernandez. Im Kampf um Rang elf wurde der Kolumbianer in der letzten Kurve von Aleix Espargaro abgeräumt.

Ich hatte leider zu Beginn des Rennens kein gutes Gefühl mit dem Bike
Andrea Iannone

Nach einem seiner berüchtigten Blitzstarts schob sich Iannone schnell auf Rang vier nach vorne, büßte die gewonnen Plätze jedoch bald darauf wieder ein. Trotz seines guten Resultats zeigte sich Iannone mit seinem Tagwerk nicht gänzlich zufrieden: "Ich hatte leider zu Beginn des Rennens kein gutes Gefühl mit dem Bike. Ich konnte nicht am Limit einlenken und meine Beschleunigung war leider auch nicht die beste. Mit leererem Tank wurde es dann besser, aber da war es schon zu spät. Danach war ich jedoch konstant schnell unterwegs und Platz sechs ist ein gutes Resultat."

Ich war auf der Rennlinie und er hat mich einfach über den Haufen gefahren
Yonny Hernandez

Hernandez, der von Rang dreizehn ins Rennen gegangen war, machte ebenfalls mit einem Blitzstart umgehend zwei Positionen gut. Nachdem Cal Crutchlow bereits früh stürzte, fand sich der Kolumbianer schnell auf Rang zehn wieder. Diesen verteidigte er gegen Forward-Star Aleix Espargaro bis in die letzte Kurve: "Ich bin mit meinem Rennen sehr zufrieden, aber das Ende sorgt bei mir für Unverständnis. Ich habe drei Viertel des GP Alvaro Bautista hinter mir gehalten und auch Espargaro kam erst spät an mich heran. Ich war auf der Rennlinie und er hat mich einfach über den Haufen gefahren, weil er in der letzten Kurve noch vorbei wollte. Das macht mich traurig und die Strafe gegen ihn hilft mir leider auch nicht weiter."


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