Marco Simoncelli und Hiroshi Aoyama landeten am Freitag in Sepang beide innerhalb der Top-5 und bescherten dem Gresini Team damit den bisher erfolgreichsten Start in einen Grand Prix in dieser Saison. Simoncelli fuhr die Viertschnellste Zeit. "Wir hatten ein sehr positives Wochenende in Australien, aber hier ist alles ein bisschen schwieriger. Wir haben uns vom Morgen zum Nachmittag verbessert, aber Pedrosa ist wie eine Rakete", sagte er zum Abstand auf die Spitze.
Der Italiener nahm sich vor, am Abend die Daten noch einmal genau anzuschauen, um herauszufinden, wie er die Lücke am Samstag ein wenig schließen kann. Er schloss ab: "Neben der Auswahl unserer Reifen für das Rennen müssen wir außerdem ein besseres Gefühl für das Vorderrad im Kurveneingang finden und versuchen, an der Elektronik zu arbeiten, um im letzten Sektor besser zu beschleunigen. Wir haben noch viel zu tun, aber ich bin zuversichtlich."
Gefühl zur Honda passt
Teamkollege Aoyama freute sich sehr über seinen positiven ersten Tag in Malaysia: "Es war ein guter Start und mein Gefühl für das Motorrad ist großartig. Ich hatte schon letzte Woche auf Phillip Island viel Vertrauen zum Bike, aber der Regen hat alles ruiniert."
Die Bedingungen auf dem heißen und feuchten Sepang Circuit seien komplett anders, zudem bringe ihm die hohe Streckentemperatur ein besseres Gefühl für seine RC202V. Der Japaner ergänzte: "Wir haben schon interessante Datenvergleiche von den Wintertests und den vorhergehenden Rennen hier vorgenommen, was mir helfen sollte, an diesem Wochenende gut abzuschneiden. Morgen werden wir versuchen, uns weiter zu verbessern und eine gute Startposition für den Sonntag zu sichern."

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