MotoGP

Lorenzo durchbricht Honda-Phalanx - Stoner steht auf Pole in Motegi

Casey Stoner sicherte sich in Motegi die Pole Position, sein erster Verfolger kam aber nicht aus Honda-Reihen, sondern war Jorge Lorenzo.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - Nach den drei Trainings in Motegi gab es am Samstagnachmittag eigentlich nur die Frage, welche Honda die MotoGP-Pole holen würde. Letztendlich war es dann eine recht eindeutige Angelegenheit für Casey Stoner, der den Pole Position Rekord verbesserte und sich mit einer Zeit von 1:45.267 auf Startplatz eins stellte - gleichzeitig holte er die zehnte Pole der Saison, was einen Rekord für die MotoGP-Ära darstellt. Interessanterweise war kein anderer Honda-Fahrer sein größter Konkurrent, sondern Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo.

Pedrosa verpasst Reihe eins

Der Spanier hatte sich das ganze Wochenende hinter den vier Werks-Hondas abgestrampelt, im Qualifying tauchte er auf einmal auf Platz zwei auf. 0,256 Sekunden fehlten ihm letztendlich auf den besten Startplatz, er konnte sich allerdings darüber freuen, die Dominanz der HRC durchbrochen zu haben. Der dritte Rang ging im Zeittraining an Andrea Dovizioso, der Italiener hatte bereits mehr als eine halbe Sekunde auf Stoners Zeit verloren.

Nur in die zweite Startreihe schaffte es Dani Pedrosa, der Spanier konnte in den entscheidenden Momenten des Qualifyings nicht zulegen und verlor 0,699 Sekunden auf die Bestzeit. Gut aus der Affäre zog sich Ben Spies. Nach seinem harten Freitag, an dem er unter den Folgen einer Lebensmittelvergiftung litt, konnte er am Samstag den fünften Startplatz sichern und sich damit noch vor Marco Simoncelli setzen, der zur Halbzeit einmal im Kies gelegen hatte und mit der Ersatzmaschine weitermachen musste.

Rossi knapp an Reihe zwei vorbei

Knapp die zweite Reihe verpasst hatte Valentino Rossi, der in den letzten Momenten der Session noch auf Startplatz sieben verdrängt wurde. In Reihe drei steht der Italiener am Sonntag mit Alvaro Bautista und Hector Barbera. Nicky Hayden, Hiroshi Aoyama und Cal Crutchlow stehen eine Reihe dahinter. In den Top-15 folgten noch Randy de Puniet, Colin Edwards und Karel Abraham. Edwards hatte wie Simoncelli einen Sturz verzeichnet, konnte aber auf der Ersatzmaschine zu Ende fahren.

Letzter der Stammfahrer war Toni Elias, er konnte sich nur recht knapp vor Kousuke Akiyoshi behaupten, der wieder einmal die Dreier-Gruppe der Nicht-Einsatzfahrer anführte. Abermals ordentlich zugelegt hatte Debütant Damian Cudlin, der den verletzten Loris Capirossi bei Pramac Ducati vertritt. Er konnte sich mit 3,695 Sekunden Rückstand auf die Spitze noch vor Shinichi Ito behaupten, der es nach seinem Sturz vom Vormittag ruhig angehen ließ.


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