Jorge Lorenzo, der am Samstagmorgen in Laguna Seca noch schwer gestürzt war, schnappte sich am Nachmittag in der Qualifikation sogar die Pole-Position. "Es war ein sehr unschöner Sturz heute früh, ich hatte so viele Schmerzen, dass ich zunächst dachte, das Rennen wäre für mich komplett gelaufen", erklärte er. Der Mallorquiner hatte allerdings Glück und seine Schmerzen ließen immer mehr nach.

"Die Pole ist jetzt natürlich eine Überraschung", gab er zu. Doch Lorenzo habe sich am Nachmittag auf dem Motorrad auch wieder wohl gefühlt, habe nur noch wenige Schmerzen gespürt und konnte deshalb von Beginn an schnell sein. Der 24-Jährige ergänzte: "Ich konnte auf den weichen Reifen ein paar gute Runden fahren. Wir sind sehr stolz auf uns selbst und haben ein gutes Motorrad."

Keine Richtung gefunden

Casey Stoner konnte sich zwar in seiner letzten Runde noch in die erste Startreihe vorfahren, war mit seiner RC212V allerdings gar nicht glücklich. "Es ist natürlich sehr wichtig, hier aus der ersten Reihe zu starten", weiß der Australier, der schon seit Freitag verschiedene Dinge am Bike ausprobiert habe, aber einfach nicht die richtige Richtung fand.

"Wir hatten immer irgendwelche Probleme, egal was wir gemacht haben. Auch heute Nachmittag war das nicht anderes, wir waren konstant zwei Zehntel langsamer als Dani und Jorge", ärgerte er sich. Schon das ganze Wochenende sei es für Stoner nicht gut gelaufen. Er nahm sich vor: "Wir müssen morgen viel arbeiten, denn im Moment sind wir noch hinter dem Tempo der anderen."

Pedrosa und die Unebenheiten

Dani Pedrosa wurde in letzter Sekunden noch von Teamkollegen Stoner auf den dritten Startplatz verdrängt, ärgerte sich aber nicht: "Die erste Reihe ist immer gut, sie war eines der Ziele für dieses Wochenende." Der Spanier rechnet jedoch aufgrund der zahlreichen Runden im Rennen am Sonntag mit neuen Abstimmungsarbeiten. "Das Motorrad muss stabiler sein, besonders aufgrund der vielen Unebenheiten." Dennoch hofft er auf ein gutes Rennen unter kalifornischem Sonnenschein.