"Es ist lustig, denn ich kenne diese Strecke so gut, doch war ich jetzt eine Weile nicht hier und ich brauchte einen Moment, um mich wieder richtig zu erinnern", lachte Ben Spies, nachdem er sich beim Auftakt-Training der MotoGP-Klasse in Laguna Seca Rang fünf hatte sichern können.
"Ich bin ziemlich glücklich, dass ich die erste Session in den Top Five beenden konnte und ich bin auch mit meinen Rundenzeiten vom Ende zufrieden. Heim kommen und dann vor heimischer Kulisse an der Spitze dabei zu sein, da kann ich von meiner Platzierung am ersten Tag nicht enttäuscht sein", frohlockte der Superbike-Weltmeister.
Und dabei war das heute noch nicht einmal alles. Wie Spies beteuerte habe man heute zwar noch ein paar kleine Probleme am Motorrad gehabt, doch wisse man bereits, wie die zu beheben seien. Dabei handele es sich einfach um eine Fahrwerkseinstellung, damit die Bodenwellen etwas besser geschluckt werden.
Spies wollte sich besonders bei Yamaha für die Updates bedanken. "Wir haben ein Upgrade erhalten und dafür bin ich Yamaha sehr dankbar. Ich bin dieses Wochenende definitiv auf dem Spielfeld. Ich brauche noch ein paar Zehntel pro Runde, aber ich denke, dass ich schon morgen näher an der Spitze sein kann."
Edwards glücklich über heimischen Boden
Teamkollege Colin Edwards holte heute Rang acht und war froh wieder einmal zu Hause zu sein. "Ich bin wirklich glücklich mal wieder auf heimischen Boden unterwegs zu sein und vor den amerikanischen Fans zu fahren", so der Texas-Tornado. "Und ich bin auch glücklich, weil das Training so gut gelaufen ist.
Während andere Fahrer teilweise über eine schmutzige Piste schimpften, konnte Edwards in diesen Klagegesang nicht einstimmen. "Die Strecke fühlte sich so sauber an, wie noch nie an einem ersten Tag und ich war glücklich, dass ich mit dem Motorrad mehr meines wirklichen Potenzials zeigen konnte."
Edwards begann mit den weichen Reifen und konnte mit ihnen das Motorrad nicht so steuern, wie er das gern gehabt hätte. "Doch kurz vor Ende nahmen wir die härte Mischung und ich war sofort eine halbe Sekunde schneller. Daher steht für mich die Entscheidung für das Rennen schon fest - ich werde den harten Reifen fahren."
Auch Edwards wollte sich bei Yamaha für die Updates bedanken. "Sie unterstützen mich wie immer. Die verbesserten Spezifikationen lassen es sich ein wenig einfacher und komfortabler anfühlen. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein starkes Wochenende haben werden."

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