Im ersten freien Training der MotoGP-Klasse lagen die Repsol Honda-Werkspiloten Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa geschlossen auf den Rängen drei und vier. Und wie schon so oft in den Trainings in dieser Saison gesehen, war der Italiener dabei der schnellere. Pedrosa aber startete mit Rang vier und nach dem Sachsenring einmal mehr gut ins Wochenende. Doch der Schnellere der Beiden war Dovizioso.
"Ich bin glücklich so in das Wochenende zu starten", strahlte der Italiener. "Wir waren gleich von Anfang an schnell und konnten sogar schneller als im letzten Jahr fahren. Die Honda RC212V ist diese Saison viel stabiler als in 2009 und darum ist es einfacher, von Anfang an einen guten Rhythmus zu finden."
Auf dem letzten Run heute testete Dovizioso ein paar neue Einstellungen im Bereich der Elektronik, welche auf eine verbesserte Traktionskontrolle abzielten. "Damit hatte ich gleich ein gutes Gefühl. Trotzdem müssen wir daran noch ein wenig weiter arbeiten, es weiter Testen und die Änderungen verstehen", so der Repsol Honda-Werksfahrer, der heute seine schnellste Runde übrigens auf der härteren Reifenmischung fahren konnte und daher extrem zuversichtlich auf das weitere Wochenende blickt.
Pedrosa weiß, dass noch viel zu verbessern geht
Pedrosa startet mit Rang vier im ersten Training nicht schlecht in das Wochenende. Doch der ehrgeizige Spanier will logischerweise mehr. "Ich weiß, dass wir morgen noch eine ganze Menge verbessern können und das lässt mich zuversichtlich auf unsere Chancen am Rest des Wochenendes blicken", so der Vorjahressieger des US-Grand Prix.
Heute Nachmittag habe Pedrosa mit seiner Mannschaft wirklich hart an der Verbesserung des Motorrades gearbeitet. "Wir nahmen viele kleine Änderungen vor und konnten im Wesentlichen gute Fortschritte erzielen. Es gibt immer viele Bereiche, an denen man hart arbeiten muss, um voranzukommen. Die Differenz zum Ersten macht mir jetzt nicht aus, denn wir haben noch viel Raum für Verbesserungen."
Pedrosa nannte die Problemzonen auch beim Namen: Mehr Traktion hinten und eine bessere Stabilität vorn.

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