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Moto3 Aragon 2020: Jaume Masia rast von P17 zum Sieg

Jaume Masia liefert im Moto3-Rennen von Aragon eine sensationelle Aufholjagd und gewinnt von Startplatz 17 aus. Die WM-Anwärter enttäuschen.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Jaume Masia gewinnt den Aragon-Grand-Prix der Moto3. Der Leopard-Racing-Pilot kämpft sich vom 17. Startplatz nach vorne und siegt vor Darryn Binder und Raul Fernandez.

Die Schlüsselszene im Moto3-Rennen von Aragon

Fernandez und Masia liefern sich ein packendes Duell um den Rennsieg in Aragon. Masia legt es taktisch aber geschickter an, geht in der letzten Runde als Zweiter auf die lange Gegengerade und kann durch den Windschatten locker in Führung gehen.

Moto3 Aragon 2020: Der Rennfilm

Die Startaufstellung: 1. Fernandez, 2. Vietti, 3. Arenas, 4. Lopez, 5. Suzuki, 6. Fenati, 7. Tatay, 8. Ogura, 9. Rodrigo, 10. McPhee, 11. Binder, 12. Antonelli, 13. Migno, 14. Garcia, 15. Öncü, 16. Alcoba, 17. Masia, 18. Sasaki, 19. Toba, 20. Foggia, 21. Kofler, 22. Salac, 23. Dupasquier, 24. Nepa, 25. Kunii, 26. Pizzoli, 27. Rossi, 28. Pawi, 29. Baltus, 30. Yamanaka

Start: Arenas kommt von P3 aus am besten weg und übernimmt in Kurve eins die Führung. Dahinter reihen sich Fernandez, Vietti und Suzuki ein.

1. Runde: Arenas muss innerhalb weniger Kurven Fernandez und auch Suzuki vorbeilassen.

Gabriel Rodrigo stürzt in Kurve 13 aus dem Rennen und wird zur Untersuchung ins Medical Center gebracht.

2. Runde: Das Feld hat sich nun einigermaßen sortiert. Fernandez führt vor Suzuki, Arenas, Fenati, Vietti und Binder.

3. Runde: McPhee sitzt als Achter seine Long-Lap-Penalty ab, die er für langsames Fahren auf der Ideallinie im Qualifying erhalten hat. Er kehrt auf Platz 17 zurück auf die Strecke.

4. Runde: Nun ist Lopez in der Long-Lap. Er fällt von P6 auf Rang 18 zurück. Der Spanier erhielt die Strafe für seine Kollision mit Teamkollege Fenati in Le Mans.

5. Runde: An der Spitze hat sich eine fünf Mann starke Spitzengruppe gebildet. Fernandez, Suzuki, Binder, Arenas und Fenati haben sich bereit um gut zwei Sekunden vom Rest des Feldes abgesetzt.

7. Runde: Binder nützt auf der langen Gegengerade den Windschatten von Fernandez und geht erstmals in diesem Rennen in Führung.

8. Runde: In der Spitzengruppe wird hart gekämpft, was die Verfolger rund um Masia und McPhee wieder herankommen lässt.

10. Runde: McPhee, Masia und auch Alcoba haben den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft, die somit nun acht Fahrer umfasst.

11. Runde: McPhee überholt Suzuki und ist bereits Fünfter. Der Schotte, der ja bereits eine Long-Lap-Penalty absitzen musste, fährt ein ausgezeichnetes Rennen.

13. Runde: Nun muss McPhee aber erst einmal Masia vorbeilassen, der sich P5 schnappt.

14. Runde: Masia ist weiter auf dem Vormarsch. Er geht innerhalb weniger Kurven auch an Fenati und Arenas vorbei auf Rang drei.

Binder übernimmt in der letzten Kurve die Führung von Fernandez, der in der Folge auf P5 durchgereicht wird.

15. Runde: Fernandez kontert und holt sich von Fenati und Masia direkt wieder zwei Ränge zurück - P3.

16. Runde: Arenas übernimmt erstmals seit der ersten Runde wieder die Führung, muss sie nach wenigen Kurven aber auch direkt an Fernandez abgeben. Kurz darauf schiebt sich Masia zwischen seine beiden spanischen Landsmänner.

17. Runde: Masia schießt auf der Gegengerade an Fernandez vorbei in Führung.

18. Runde: Fernandez kontert in Kurve eins gegen Masia und liegt wieder an der Spitze. In die letzte Kurve geht aber Masia als Führender, der Fernandez wieder überholt.

Max Kofler stürzt aus dem Rennen.

19. und letzte Runde: Fernandez kontert in Turn 1 und führt wieder! Masia geht auf der Gegengerade locker an Fernandez vorbei, der auch Binder noch vorbeilassen muss.

Ziel: Masia gewinnt vor Binder, Fernandez, Fenati, McPhee und Alcoba. WM-Leader Arenas fällt im Finale zurück und wird nur Siebter. Da seine Rivalen Vietti als Neunter und Ogura als 14. aber ebenfalls nicht überzeugen und Arbolino Corona-bedingt in Aragon gar nicht am Start ist, baut Arenas seine Führung dennoch aus. Er liegt 13 Punkte vor Ogura, 18 vor Vietti und 29 vor Arbolino.

Jason Dupasquier wird 22.


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