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Moto3

Moto3-Rekord-Strafenflut nach 1. Misano-GP: 24 Fahrer betroffen

Die Stewards greifen hart durch. Gleich 24 Moto3-Fahrer wurden nachträglich für ihr Verhalten im 3. Freien Training von Misano bestraft.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Mehr als zwei Tage nach dem 3. Freien Training der Moto3 zum ersten Grand Prix in Misano teilen die FIM-Stewards nun Strafen aus. Bei einem Blick auf die Liste der Übeltäter wird aber schnell klar, warum dieser Prozess so lange gedauert hat.

Nicht weniger als 24 der 31 teilnehmenden Fahrer sind von der Strafenflut betroffen. Penaltys gibt es für Jeremy Alcoba, Niccolo Antonelli, Tony Arbolino, Albert Arenas, Barry Baltus, Darryn Binder, Jason Dupasquier, Romano Fenati, Raul Fernandez, Dennis Foggia, Sergio Garcia, Maximilian Kofler, Jaume Masia, Stefano Nepa, Ai Ogura, Khairul Idham Pawi, Davide Pizzoli, Riccardo Rossi, Filip Salac, Ayumu Sasaki, Tatsuki Suzuki, Carlos Tatay, Kaito Toba und Ryusei Yamanaka.

Allesamt waren im FP3 zu langsam unterwegs. Dies wird laut Paragraph 1.21.2 des Sportlichen Reglements als Störung der Session und unverantwortliches Fahren gewertet. Das Strafausmaß variiert je nach Anzahl der Vergehen.

Alcoba, Batlus, Binder, Kofler, Nepa, Ogura, Suzuki und Tatay werden zum ersten Mal fürs Bummeln bestraft. Die Stewards sperren sie für die ersten zehn Minuten im FP1 zum Emilia-Romagna-GP an diesem Wochenende.

Für Antonelli, Arenas, Dupasquier, Fenati, Fernandez, Garcia, Pawi, Rossi, Salac, Sasaki und Toba ist es das zweite derartige Vergehen. Sie verpassen die ersten 15 Minuten von FP2 zum Emilia-Romagna-GP.

Eine deutlich schmerzhaftere Strafe erhalten Arbolino, Foggia, Masia, Pizzoli und Yamanaka, die zum dritten Mal erwischt wurden. Sie müssen die finalen 15 Minuten von FP3 aussetzen. Genau in dieser Phase geht es ja normalerweise um den direkten Einzug in Q2, den die betroffenen Fahrer somit verpassen könnten.


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