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Moto3

Defekt führte zu Abflug - Folger nach Assen-Sturz wohlauf

Jonas Folger kam bei seinem Sturz im Moto3-Rennen von Assen glimpflich davon. Allerdings gingen ihm dadurch wertvolle Runden verloren.

Motorsport-Magazin.com - Für Jonas Folger war das Rennen bei der TT Assen schon in der vierten Runde zu Ende. Wegen eines technischen Gebrechens an seiner Ioda TR002 donnerte er geradewegs ins Kiesbett, wo er dann zu Sturz kam. Bis auf Prellungen im Nackenbereich blieb der 19-jährige Oberbayer zum Glück von schlimmeren Verletzungen verschont.

Folger berichtete: "Mein Abflug in der vierten Runde war nicht ohne. Vom Start weg habe ich hart gepusht, um nach vorne zu kommen. Leider ist dann ein technischer Defekt aufgetreten, der zum Sturz geführt hat. Zum Glück ist nichts gebrochen. Aber das war mir von vornherein klar. Die Ärzte an der Rennstrecke wollten aber ganz sicher sein, darum wurde ich zu einer vorsorglichen Untersuchung mit Scan ins Krankenhaus gebracht, wo nur Prellungen im Nackenbereich diagnostiziert wurden. Ich spüre Schmerzen, aber bis zum nächsten Wochenende bin ich bestimmt wieder vollkommen ok."

Der Deutsche erzählte weiterhin: "Nach dem guten Warm Up, die einzige Session an diesem Wochenende, wo das Motorrad standfest war und wo ich zum Fahren gekommen bin, bin ich mit der Hoffnung ins Rennen gegangen, mit vielen Runden ein Training zu bekommen und auch wieder in einen Rhythmus zu finden. Mehr war vom letzten Startplatz sowieso nicht zu erwarten. Aber in der vierten Runde war schon wieder alles vorbei. Die Auftaktrunden waren mehr mühsam, als unterhaltsam, weil die Jungs in der Startaufstellung vor mir ein Bremsklotz in den Kurven waren und auf den Geraden fehlte uns der Speed, um zu überholen. Die gute Rundenzeit aus dem Warm Up sollte man daher nicht überbewerten, weil es in den Trainings für uns einfacher ist, auf gute Rundenzeiten zu kommen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns."


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