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Moto2 Spielberg 2020: Schrötter scheitert in Q1, Canet auf Pole

Aron Canet holt beim Qualifying in Spielberg seine erste Moto2-Pole. Tom Lüthi rettet die Ehre der deutschen und Schweizer Fahrer.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Ein neuer Name trägt sich in die Moto2-Geschichtsbücher ein: Aron Canet steht zum ersten Mal in seiner Karriere in der mittleren Klasse auf der Pole! Der Spanier setzte sich im Qualifying in Spielberg gegen das Ajo-Duo Jorge Martin und Tetsuta Nagashima durch. Tom Lüthi schaffte es in die dritte Reihe, Marcel Schrötter und Dominique Aegerter kamen nicht über den ersten Quali-Abschnitt hinaus.

Das Ergebnis von Q1: Marcel Schrötter lag nach drei Freien Trainings nicht in den Top-14 der kombinierten Zeitenliste und musste daher schon im ersten Abschnitt ran. Zu Halbzeit lag der Deutsche auf Rang fünf hinter Somkiat Chantra, Tetsuta Nagashima, Stefano Manzi und Edgar Pons. Dominique Aegerter lag zu diesem Zeitpunkt auf Position 13.

Chantra und Nagashima wurden bis zum Schluss von keinem Fahrer mehr verdrängt und durften damit als Erster und Zweiter in Q2 aufsteigen. Hector Garzo und Manzi sicherten sich die letzten beiden Fahrkarten. Schrötter wurde am Ende Siebter, was gleichbedeutend mit Startplatz 21 ist. Aegerter landete noch sieben weitere Plätze hinter Schrötter.

Das Ergebnis von Q2: Aron Canet führte das Feld bei Halbzeit mit einer Zeit von 1:28.787 an, dahinter reihten sich Jorge Martin, Tetsuta Nagashima, Marco Bezzecchi und Remy Gardner ein. Tom Lüthi rangierte zu diesem Zeitpunkt auf Platz zwölf.

Eine Schlussoffensive des Ajo-Duos schlug fehl: Canet holte sich seine erste Moto2-Pole vor Martin und Nagashima. In der zweiten Reihe stehen Augusto Fernandez, Bezzecchi und Gardner; Lüthi, Hector Garzo, Jorge Navarro und Nicolo Bulega komplettieren die Top-10.

Crashes & Defekte: Remy Gardner kam im Q2 in der ersten Kurve zu Sturz und konnte sein Motorrad danach nicht mehr anwerfen. Jake Dixon ging in der Remus-Kurve zu Boden.

Das Wetter: Das Moto2-Feld hatte es mit relativ hohen Temperaturen zu tun. 31 Grad in der Luft und 53 Grad auf dem Asphalt wurden gemessen. Damit war es für eine Zeitenjagd der mittleren Klasse aber noch nicht zu heiß.


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