Moto2

Jonas Folger: Ich will bei Comeback viel Spaß haben

In Barcelona steigt Jonas Folger nach langer Abwesenheit wieder ins WM-Geschehen ein. Das sagt er vor dem Comeback in der Moto2.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Jonas Folger gibt in Barcelona sein Comeback in der Motorrad-WM. Der ehemalige MotoGP-Pilot wird im Petronas-Team in der Moto2 als Ersatz für den verletzten Mattia Pasini, der selbst nur für den verletzten Khairul Idham Pawi eingesprungen war, zum Einsatz kommen.

Am Donnerstag meldete sich Folger mit einer Presseaussendung zu Wort. Darin heißt es: "In erster Linie will ich bei diesem Comeback viel Spaß beim Fahren haben. Ich bin aber auch schon gespannt, wie das Level in der jetzigen Moto2 mit den neuen Motoren ist. Auf der anderen Seite wird es natürlich auch interessant sein zu wissen, wie es um das eigene Level ausschaut."

"Mit meinem Crew-Chief Fausto (Bencivenni Pons) und den Mechanikern habe ich schon bei AGR 2014 zusammengearbeitet. Dieser Umstand hat natürlich meine Entscheidung, diesen Schritt zu machen, deutlich erleichtert. Außerdem lockert es auch die Stimmung von vorherein, weil man sich nicht erst kennenlernen muss", wird Folger weiter zitiert.

Erster Renneinsatz seit September 2017

Für den 25-jährigen Bayern ist es der erste Renneinsatz seit dem MotoGP-Rennen in Aragon am 24. September 2017. Wenige Tage danach musste Folger seine Rookie-Saison vorzeitig wegen Krankheit abbrechen und im darauffolgenden Januar auch seine Teilnahme an der MotoGP-Saison 2018 streichen.

Über private Renntrainings und Testfahrten mit Kalex tastete er sich danach wieder an den Rennsport heran. Ende des vergangenen Jahres nahm ihn Yamaha als Testfahrer unter Vertrag. Wildcard-Einsätze in der MotoGP sind nach aktuellem Stand nicht geplant. Das Moto2-Kurzcomeback ist aber ein gutes Stimmungsbarometer, ob das Rennfieber noch in ausreichenden Dosen vorhanden ist.

Bereits im Mai hatte Folger gegenüber Vertrauten davon gesprochen, dass er gerne wieder Rennen fahren würde, wie Motorsport-Magazin.com berichtete. Der Einsatz in Barcelona könnte der erste Schritt in diese Richtung sein.


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