Moto2

Moto2-Qualifying Motegi 2018: Bagnaia-Pole, Schrötter in Top-5

Francesco Bagnaia holt beim Moto2-Qualifying in Motegi/Japan die Pole. Marcel Schrötter kämpft sich am Ende noch in die Top-5 nach vorne.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Francesco Bagnaia steht auch beim Moto2-Rennen in Japan auf der Pole. Der Rossi-Junior setzte sich beim Qualifying auf dem Twin Ring Motegi durch und fuhr dabei früh die Bestzeit. Für Marcel Schrötter ging es nach zähem Beginn noch in die zweite Reihe nach vorne.

Die Platzierungen: Francesco Bagnaia lag nach den ersten Runs mit einer Fabelzeit von 1:50.759 an der Spitze, vor Iker Lecuona, Fabio Quartararo, Lorenzo Baldassarri und Alex Marquez. Marcel Schrötter reihte sich zunächst auf P8 ein, die beiden Schweizer Dominique Aegerter auf P16 und Jesko Raffin auf P22.

Am Ende kam niemand mehr an Bagnaias Top-Zeit vom Sessionbeginn heran. Der Rossi-Schützling steht damit auf der Pole, neben Quartararo und Lecuona. Schrötter kämpfte sich noch auf Startplatz vier nach vorne, gefolgt von Baldassarri und Marquez. Xavi Vierge, Tetsuta Nagashima, Miguel Oliveira und Brad Binder schafften es noch in die Top-10. Dominique Aegerter wurde 17., Jesko Raffin qualifizierte sich für P24.

Die Zwischenfälle: Nach knapp 20 Minuten ging Stefano Manzi zu Boden. Er kam ungeschoren davon und bewegte die Reste seines arg ramponierten Bikes selbstständig zurück an die Box. Wenige Minuten vor Schluss stürzte Augusto Fernandez in Kurve 10.

Das Wetter: Das Wetter hielt auch beim Qualifying der Moto2-Klasse stand. Die Wolken haben sich wieder ein bisschen zurückgezogen und der Sonne damit mehr Freiraum geboten. Damit erwärmten sich die Luft auf knapp 22 Grad und die Strecke auf knapp 30 Grad. Gute Bedingungen also für die Jagd der mittleren Klasse nach den besten Startplätzen.

Die Analyse: Francesco Bagnaia drückte dem Geschehen im Qualifying seinen Stempel auf und geht damit als Favorit in den Japan-GP der Moto2. Auch Iker Lecuona sah bisher stark aus an diesem Wochenende. Marcel Schrötter hält nicht ganz so gut mit wie sonst, für ein solides Top-10-Resultat sollte es aber reichen. Dominique Aegerter und Jesko Raffin müssen um Punkte bangen.


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