Moto2

Pasini ist Moto2-Polesetter auf dem Red Bull Ring in Österreich

Pole für Mattia Pasini: Beim Qualifying in Spielberg setzte sich der Italiener um 0.001 Sekunden gegen Franco Morbidelli durch. Sandro Cortese wurde Elfter.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Nach einem verregneten Freitag für die Moto2-Piloten hielt sich der österreichische Regen im Qualifying der mittleren WM-Kategorie zurück und ließ stattdessen die Sonne ran. Die trockenen 45 Minuten konnte Mattia Pasini am besten nutzen, der sich am Ende die Pole Position mit einer Zeit von 1:29.394 holte. Nur 0.001 Sekunden dahinter beendete Franco Morbidelli die Session auf Rang zwei. Bester deutschsprachiger Pilot wurde Tom Lüthi auf Startplatz elf.

Die Platzierungen: Bevor die Session überhaupt richtig losgehen konnte, flogen Remy Gardner und Xavi Vierge als erste Amtshandlung von ihren Bikes. Kurz darauf übernahm Mattia Pasini die frühe Führung, mit Alex Marquez und Francesco Bagnaia im Rücken. Tom Lüthi hielt sich auf Platz sechs, Sandro Cortese hielt sich auf Platz neun noch mehr zurück.

Mit sechs Minuten auf der Uhr drehte Pasinis Konkurrenz dann wie gewohnt auf, nachdem Franco Morbidelli auf seiner letzten Runde weit ging, behielt Pasini die Pole Position um nur 0.001 Sekunden. Morbidelli wird Zweiter vor Alex Marquez. Lüthi qualifiziert sich auf fünf, Cortese auf elf. Dominique Aegerter wird 14.

Die Zwischenfälle: Die Session begann mit zwei Stürzten von Remy Gardner und seinem Teamkollegen Remy Gardner. Beide stürzten nur Sekunden nach Session-Beginn in Kurve eins in unterschiedlichen Zwischenfällen. Beide rutschten aber über das Vorderrad weg und blieben unverletzt. Außerdem legte Jorge Navarro mit einer knappen Viertelstunde auf der Uhr in Kurve drei den seltsamsten Beinahe-Crash der Saison hin.

Das Wetter: Das Wetter auf dem Red Bull Ring zeigte sich am Samstagnachmittag von seiner guten Seite. Die Temperaturen in der Luft hielten sich bei 19 Grad, die Sonne schien hier und da durch die Wolken hindurch.

Die Analyse: Mattia Pasini machte früh ernst und setzte sich an die Spitze der Zeitnahme. Lüthi brauchte ein paar Runden, um auf Touren zu kommen, fuhr dann aber allen außer Pasini davon, bevor er auf Rang fünf zurückfiel. Fragen werfen die eigenwilligen Stürzte von Gardner und Vierge auf, die in derselben Kurve, aber unabhängig voneinander stattfanden. Beeindruckend war hingegen Navarros Save am Ende der Session, der eigentlich schon am Boden lag und trotzdem irgendwie weiterfuhr.


Weitere Inhalte:
nach 16 von 18 Rennen
Wir suchen Mitarbeiter