Moto2

Morbidelli geht von Pole auf den Hattrick los

Da wird Valentino Rossi stolz sein: VR46-Junior Franco Morbidelli in Austin auf Pole Position. Marquez-Bruder Alex stürzt, kämpft sich aber wieder nach vorne.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Der WM-Leader steht beim dritten Saisonlauf der Moto2 in Austin auf Pole Position. Franco Morbidelli setzte sich im Qualifying durch und geht mit guter Ausgangsposition auf den dritten Sieg in Folge los. So lief die Qualifikation:

Die Platzierungen: Tom Lüthi und Franco Morbidelli waren in der Anfangsphase die ersten Fahrer, die Rundenzeiten unter 2:10 Minuten erzielten. Die beiden lösten sich an der Spitze ab, ehe Alex Marquez rund 20 Minuten vor dem Ende die Führung übernahm. In der Schlussphase schlug Morbidelli aber zurück und in dessen Windschatten schob sich Mattia Pasini auf Rang zwei.

In den finalen Minuten änderte sich in der ersten Reihe nichts mehr: Morbidelli startet am Sonntag somit vor Pasini und Marquez von Pole Position. Dahinter reihten sich Takaaki Nakagami und die beiden Schweizer Tom Lüthi und Dominique Aegerter ein. Sandro Cortese schaffte es als Neunter in die dritte Reihe, Teamkollege Marcel Schrötter musste sich mit Platz elf zufrieden geben, vergab mit einem Fehler im dritten Sektor auf dem Weg zu persönlicher Bestzeit aber ein besseres Ergebnis.

Die Zwischenfälle: Alex Marquez sorgte für den ersten spektakulären Abflug, als er in mehreren Kurven in Folge bereits Probleme hatte, trotzdem weiter pushte und in der Zielkurve schließlich seitlich wegrutschte. Mit Jorge Navarro kam gegen Mitte des Qualifyings ein zweiter Spanier zu Sturz.

Das Wetter: Bei leichter Bewölkung und 18,9 Grad Lufttemperatur wies der Asphalt gegen Ende der Session fast 30 Grad auf.

Die Analyse: Alex Marquez konnte es seinem Bruder zwar nicht nachmachen, stand ihm an Angriffslust aber um nichts nach. Franco Morbidelli untermauerte seine Favoritenstellung auf den WM-Titel. Und Mattia Pasini erwies sich wieder einmal als Taktikfuchs. Für die deutschen Fahrer gab es nur wenig Grund zur Freude, dafür haben Schweizer Fans morgen gleich zwei Piloten im Kampf um die Podestplätze.


Weitere Inhalte:
nach 18 von 18 Rennen
Wir suchen Mitarbeiter