Moto2

Kurzer Höhenflug - Marquez nach Zwischenhoch wieder hart geerdet

Alex Marquez brauchte lange, um sich in der Moto2 zu akklimatisieren. Im Spätsommer sah es so aus, als wäre ihm das nun gelungen. Der Eindruck täuschte.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez eroberte die Moto2-Klasse einst im Sturm. Bereits in seiner ersten Saison gewann er dort sieben Rennen und verlor den Weltmeistertitel gegen Stefan Bradl schließlich wohl nur, weil er nach seinem Horrorsturz in Sepang aufgrund von Sichtproblemen an den letzten beiden Rennen des Jahres 2011 nicht teilnehmen konnte. Im folgenden Jahr kam es dann zur totalen Dominanz von Marquez und dem ersten Weltmeistertitel in der Moto2.

Ich brauche einfach mehr Zeit, um mich an eine neue Klasse zu gewöhnen.
Alex Marquez

Davon ist sein Bruder Alex Marquez im ersten Moto2-Jahr noch meilenweit entfernt. Ein Rennen vor Saisonende liegt er nur auf dem 14. Platz der Gesamtwertung, mehr als 69 Punkte konnte er im etablierten Team von Marc VDS nicht holen. "Ich brauche einfach mehr Zeit, um mich an eine neue Klasse zu gewöhnen", gibt er im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com unumwunden zu. Ende August sah es so aus, als wäre ihm das gelangen, als er in Brünn und Silverstone zwei Mal hintereinander guter Vierter wurde.

In Brünn kämpfte Marquez um das Podium - Foto: Tobias Linke

Seit dem folgten aber wieder vier Nullnummern in fünf Rennen. Die aktuelle Saison dürfte Marquez schon mehr oder weniger abgehakt haben, 2016 hat er die Chance zur Besserung im selben Team. "Mein Moto2-Engagement hier war immer als Zweijahresprojekt geplant. Daran hat sich nichts geändert", erklärt er.

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