Ein frustrierendes Qualifying erlebte Lucas Di Grassi. Der Brasilianer kämpfte heute mit stumpfen Waffen und hatte mit fast 1,2 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Glock keine Chance. Grund für den großen Rückstand war ein Leistungsabfall des Cosworth Aggregates. Der Motor war bereits bei zwei Rennen im Einsatz und muss für das morgige Rennen getauscht werden. Der Virgin Pilot startet damit zwischen dem HRT Duo vom 23. Startplatz aus ins Rennen.
"Wir konnten beim Setup einige Verbesserungen erzielen und trotzdem war der heutige Tag einfach nur frustrierend für mich", sagte Di Grassi. "Wir hatten Probleme mit dem Motor. Timo (Glock) hat heute unser wahres Potenzial gezeigt und gerade deshalb ist es frustrierend so weit hinten zu stehen. Ich glaube trotzdem, dass wir morgen einen guten Tag haben können."
Modifikationen machen sich bezahltDer Technische Direktor Nick Wirth war mit den Modifikationen am VR-01 sehr zufrieden und stellte fest, dass der Rückstand auf Lotus seit Barcelona kleiner geworden ist. "Ein ermutigender Tag", sagte Wirth. "Wir konnten uns dank der Aussagen unserer Fahrer und der Ingenieure heute stark verbessern. Timo (Glock) war heute um einiges glücklicher und es ist klar, dass die neuen Teile hier richtig arbeiten. Leider konnte Timo seine letzte Runde nicht beenden, es wäre möglich gewesen das Lotus Duo zu sprengen. Wir konnten den Rückstand seit Barcelona verringern und wir haben normalerweise eine stärkere Renn-Pace. Unser Ziel ist es für jede Möglichkeit zu kämpfen und beide Fahrzeuge ins Ziel zu bringen."

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