Die Nachricht über die Rückkehr des US-GP hat im Fahrerlager hohe Wellen geschlagen. Die Piloten können es kaum noch erwarten wieder in den USA zu fahren. Aber auch für die Hersteller spielt die Rückkehr in die USA eine wichtige Rolle. "Es sind sehr viele Leute in unserem Business involviert, die auch in Nordamerika eine Rolle spielen. Es ist ein Vorteil für uns alle, wieder in den USA Rennen zu fahren", erklärte Mark Webber.
Gleiches meint auch Michael Schumacher. "Amerika ist ein wichtiger Markt für die Hersteller. Wenn man bedenkt wie viele Jungs aus Ländern wie Brasilien und Argentinien in der Indy-Rennserie fahren, dann sollten wir noch mehr Rennen in Amerika haben", meinte der Deutsche. Aus logistischer Sicht sei das Rennen in Austin besser als der frühere Austragungsort in Indianapolis. "In Indianapolis hat es ganz gut funktioniert, aber in Texas könnte es noch aufregender werden", meinte Webber.
US-Pilot wäre hilfreich
Allerdings tat sich die Formel 1 bisher schwer in den USA Fuß zu fassen." Die Formel 1 ist noch nicht richtig in Amerika angekommen, aber so etwas passiert nicht über Nacht. Das braucht Beständigkeit und diese Beständigkeit hat es lange Zeit nicht gegeben", erklärte Schumacher. Wenn es nach Rubens Barrichello geht, müsste die Formel 1 für immer in den USA fahren. "Auch wenn die Fans die Formel 1 nicht so gut kennen und offensichtlich besser über NASCAR und Indycar Bescheid wissen, ist es eine großartige Chance für uns, um ihnen unsere Show zu zeigen und sie dafür zu begeistern", erklärte der Brasilianer.
Ein erfolgreicher US-Fahrer im F1-Feld würde der Sache ebenfalls dienen. "Das würde natürlich helfen, aber aus unserer Sicht sind wir glücklich, wieder in Amerika zu fahren", meinte Schumacher. "Ich liebe es in Amerika zu fahren und die Formel 1 ist ein weltweites Geschäft, also warum nicht. Ich bin überzeugt, dass wir dort willkommen sind", meinte Jenson Button.



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