Keine Extrawürste - Cosworth arbeitet an Ausbaustufe
Im Gegensatz zu den ersten Ankündigungen müssen die Cosworth-Motoren der drei F1-Neueinsteiger dem 2010er Reglement entsprechen. Cosworth hat also viel zu tun.
Mike Wiedel
Nach vier Jahren Pause kehrt Cosworth in die F1 zurück., Foto: Sutton
Bei Cosworth gehen die Lichter im Moment niemals aus. Nach dem Formel-1-Comeback mit Campos GP, USF1 und Manor GP müssen die Motorenbauer Extraschichten einlegen, um den Motor aus der Saison 2005 an die Regeln für 2010 anzupassen. Max Mosley hatte noch versprochen, dass Cosworth mit einem Drehzahllimit von 20.000 statt 18.000 Umdrehungen antreten dürfe. Doch die FOTA protestierte und setzte sich durch.
Laut der spanischen Zeitung Diario AS beklage sich Campos darüber, dass der limitierte Cosworth-Motor ein Desaster sei. Deshalb arbeite Cosworth jetzt an einer Evolutionsstufe, um den Motor besser an die Regeln anzupassen. Patrick Head hatte schon vor einigen Wochen betont, dass die Cosworth-Triebwerke selbst mit 20.000 Umdrehungen wegen ihres Gewichts und Benzinverbrauchs im Nachteil wären.
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