Er war der erste Bolide der neuen Generation - mal wieder, möchte man fast hinzufügen. Der TF107 wurde bereits Mitte Januar in Köln präsentiert und erlebte einige Tage zuvor sein Roll-Out in Le Castellet. Die erste richtigen Tests in Valencia und Jerez brachten jedoch einige Sorgenfalten auf die Stirn von Toyota-Pilot Jarno Trulli.
"Ich habe nicht genügend Runden abspulen können", klagte er gegenüber Autosport. "Ich kann das Auto also nicht beurteilen." Das möchte er beim nächsten Test in Barcelona ändern. Allerdings kann ihm das nur gelingen, wenn die technischen Probleme der zurückliegenden Tests aussortiert wurden.
"Wir hatten zu viele Probleme", lautet Jarnos ernüchterndes Fazit. "Ich konnte noch gar nicht am Setup arbeiten." Noch fährt er mit dem Standardsetup, mit dem man die Tests begonnen hatte. "Der erste Eindruck war okay. Es ist nichts Gravierendes falsch am Auto, aber wir haben noch Probleme mit dem Heck." Bis zum ersten Rennen in Melbourne wird der TF107, wie alle Autos, noch einmal generalüberholt - vor allem auf Aerodynamikseite. "Hoffentlich wird es ab Barcelona besser." Sonst könnte das große Ziel des ersten GP-Sieges abermals ins Wanken geraten, aber noch ist es bekanntlich zu früh für Prognosen.



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