Nick Heidfeld hatte nach dem Qualifying ein lachendes und ein weinendes Auge - wobei uns noch nicht ganz klar ist, wie ein Auge eigentlich lacht. "Michelin ist unter diesen Bedingungen etwas besser als Bridgestone", freute er sich, auch ohne zu lachen. "Das sieht man daran, dass nur Michael in die Top10 gelangt ist."

Dennoch ist Startplatz 8 für Nick nicht ganz perfekt. "Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir es in die Top10 schaffen würden, aber unter diesen Umständen bin ich etwas enttäuscht, dass es nicht noch besser geworden ist", betonte er. "Das Auto wurde auf abtrocknender Strecke leider schlechter. Deshalb konnten die anderen aufholen."

Am wichtigsten ist für ihn ohnehin etwas anderes: "Ich freue mich über die Regenvorhersagen für morgen, besonders wenn man bedenkt, wo die Toyota stehen. Wir sind weit vor ihnen und haben anscheinend die besseren Reifen." Zumindest im Regen. Ein kleines Kuriosum erlebte Nick ebenfalls noch: "Normalerweise beschwert man sich immer über den Verkehr", gestand er motorsport-magazin.com, "heute hatte ich einmal Glück." Denn im Gegensatz zu einigen Kollegen war seine Sicht nicht ständig von der Gischt anderer Fahrer verdeckt.