Der Türkei GP war wieder einmal eine Hitzeschlacht. Für Christian Klien war das Ergebnis aber nicht ganz den Aufwand wert. "Mein Start war gut, meine Vorderräder haben zwar etwas blockiert, aber das Problem war, dass ich außen an Fisichella vorbei musste und so einige Plätze verloren habe", beschreib der Österreicher seinen Start. "Trotzdem lag ich noch auf Platz 8." Danach war sein Auto im ersten Stint "relativ gut", aber danach hat der RB2 "stark" untersteuert. Gegen Ende der Stints war sein Auto aber mit wenig Sprit immer "recht schnell".

Als die meisten Fahrer während der Safety-Car-Phase an die Box abbogen, blieb Christian mutig draußen. Der Grund war allerdings woanders zu suchen: "Es war ein schlechter Moment für uns", gestand er. "Wir befanden uns erst in Runde 15 und ich hatte noch Benzin bis Runde 25 drin, also wäre ein Stopp nicht optimal gewesen."

Jetzt stehen für den Vorarlberger noch vier Rennen für sein altes Team aus. Was ist für ihn noch möglich? "Prinzipiell sollte in jedem Rennen etwas möglich sein", gibt er sich kämpferisch. Vorher muss er allerdings ein altes Mittel gegen die mörderische Hitze von Istanbul anwenden. "Eine kalte Dusche." Vielleicht spült er damit auch den 11. Platz herunter...