Mit Platz 18 reihte sich Nico Rosberg eher im hinteren Bereich der Zeitentabelle des 2. Freien Trainings ein. "Ich weiß nicht, ob es an der Kälte liegt, aber es gab einige unerwartete Dinge", gestand er im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Neben den Temperaturen ist auch die Strecke etwas anders. Das machte uns allen Probleme." Gerade den Bridgestone-Teams? "Wir haben sicherlich einige Probleme", wollte er nicht genauer auf die Probleme eingehen.

Allerdings sieht er es als "große Hilfe" an, dass Williams mit Alexander Wurz einen dritten Fahrer ins Training schicken konnte - auch wenn dieser durch eine Krankheit etwas angeschlagen war. Allerdings könnte die gesammelten Daten schnell nutzlos werden: "Wir erwarten, dass sich die Bedingungen ändern werden", kündigte Nico an.

Er selbst kommt mit dem Hungaroring "sehr gut" zurecht. "Ich hatte letztes Jahr in der GP2 ein gutes Wochenende. Jetzt muss ich mich im F1-Auto daran gewöhnen, aber das sollte kein Problem sein."

Die großen Zeitunterschiede erklärt er sich, wie sollte es anders sein, über die Reifen: "Der Unterschied zwischen neuen und gebrauchten Reifen ist hier größer als sonst", weiß er. "Vielleicht wegen des Grainings." Im Verlauf der beiden Trainings hätten einige Fahrer ihre neuen Reifen im 1. Training, andere hingegen im 2. Training benutzt. "So kam der Unterschied zusammen." Bei Williams stellte sich diese Frage gleich aus zwei Gründen nicht: Denn 1. "nutzen wir nie mehr als einen Satz am Freitag" und 2. fuhr Nico im 1. Training mal wieder erst gar nicht aus der Box.