Es soll wieder aufwärts gehen für Nick Heidfeld und BMW Sauber. Schließlich war das Rennen in Hockenheim so etwas wie der Super-Gau. Zusammenstoß der beiden Teamkollegen, einer davon fällt deswegen aus und der andere knallt später so heftig gegen die Mauer, dass er deswegen das nächste Rennen auslassen muss. Heidfeld sprach deswegen am Donnerstag auch vom Tiefpunkt Hockenheim von dem es jetzt aufwärts gehen soll.

In seinem motorsport-magazin.com Tagebuch vermerkte er nach den Trainings am Freitag dazu: "Hier einen Aufwärtstrend zu sehen, wäre für das ganze Team wichtig." Dabei steht ihm, wie allen anderen Fahrern und Teams, aber das Wetter im Weg. Vor allem der große Unterschied zu den Rennen davor macht es für das ganze Feld schwierig. "Heute ist die Luft nicht über 20 Grad warm geworden und die Strecke klar unter 30 Grad geblieben. Dadurch und durch den Regen der letzten Tage sowie in der vergangenen Nacht war das Gripniveau sehr niedrig", meinte Heidfeld.

Doch auch für den BMW-Sauber-Piloten gilt, die Hoffnung stirbt zuletzt Deswegen sieht er den nächsten beiden Tagen positiv entgegen. In seinem Tagebuch meint er: "Morgen soll es etwas wärmer werden, außerdem wird mehr Gummiabrieb auf der Strecke sein, und dann finden wir hoffentlich eine gute Abstimmung."