Vor seinem dritten Einsatz als F1-Freitagstester hat Markus Winkelhock viel zu tun: Nach einem Besuch bei der DTM in Nürnberg, reist er am Dienstagabend für eine Stippvisite bei seinem Team nach England. Von dort geht es zurück nach Stuttgart und ab zu seinem Heimrennen am Hockenheimring.
"Ich fliege heute Abend nach England, bin morgen für einen Shakedown in Silverstone und probiere ein paar Sachen aus", verriet Markus motorsport-magazin.com seine Reiseplanung. "Dann fliege ich wieder nach Stuttgart und fahre am Donnerstagmorgen zur Rennstrecke nach Hockenheim. Dort werde ich ganz normal die Strecke mit meinen Ingenieuren ablaufen und alles für den Freitag besprechen."
Für seinen Einsatz am Freitag sieht er sich sogar "im Vorteil": "Im Gegensatz zu Bahrain und Australien kenne ich die Strecke sehr gut; ich bin hier ja schon Formel König, Formel Renault, Formel 3 und DTM gefahren. Wenn ich also am Freitag zur Box raus fahre, weiß ich sofort, ob es links oder rechts geht."
Ein weiterer Vorteil sind die großen Fortschritte mit denen sich sein Team in den letzten Monaten in Richtung Mittelfeld orientiert hat. "Das Team hat sicherlich Fortschritte gemacht, aber auch bei Bridgestone hat man sich verbessert, dass zeigen die guten Ergebnisse von Ferrari und Toyota", erwartet Markus ein gutes Wochenende. "Es freut mich für die Truppe, da sie hart arbeiten und ich bin gespannt, wie viel besser das Auto seit Australien geworden ist. Ich denke mal, dass man da einen Unterschied spüren wird."
Ob dieser Vorteil genauso groß sein wird, wie jener durch ein neues Partner-Logo auf seinem Rennhelm, bleibt abzuwarten. "Vielleicht", scherzt Markus mit einem breiten Grinsen, "macht mich das motorsport-magazin.com-Logo am Helm ja tatsächlich schneller..."



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