Mehrere Tausend Mitarbeiter aus Stuttgart haben sich Karten für Hockenheim gekauft, um die Team McLaren Mercedes Fahrer zu unterstützen und für die Fans auf der Mercedes-Tribüne hat man sich sogar etwas ganz besonderes einfallen lassen. Alle Ticketinhaber erhalten eine Mitfahrgelegenheit in einem sportlichen Mercedes-Straßenfahrzeug im Fahrsicherheitszentrum neben der Tribüne; fachkundige Kommentare zu Training, Qualifying und Rennen kommen vom viermaligen DTM-Champion Bernd Schneider via Tribünenradio und jeder Zuschauer mit einem Ticket für die Mercedes-Tribüne erhält kostenlos ein Pocketradio, mit dem dieses Programm empfangen werden kann. Außerdem gibt es Interviews mit allen Mercedes-Benz Formel-1- und DTM-Fahrern sowie Live-Musik auf der Showbühne, Autogrammstunden mit den Fahrern, Analysen von Niki Lauda und Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug, Boxenstoppwettbewerbe und Fotomöglichkeiten für Fans in einem McLaren Mercedes Formel-1-Auto.
Aus Sicht des Teams wird das Rennen in Hockenheim von besonderer Bedeutung sein und insbesondere Kimi Räikkönen möchste auch endlich zum ersten Mal beim Grand Prix von Deutschland die Zielflagge sehen. "Seit dem Umbau 2002 hat der Hockenheimring vorwiegend langsame und mittelschnelle Kurven. Deshalb ist eine gute Traktion am Kurvenausgang besonders wichtig, um auf den kurzen Geraden auf Geschwindigkeit zu kommen," erklärt der Finne. "Durch das Herunterbremsen vor den engen Kurven werden die Bremsen mehr als sonst beansprucht und wir fahren mit größeren Kühllufteinlässen als üblich."
Teamkollege Pedro de la Rosa, der zuletzt 2002 in Hockenheim gefahren ist, freut sich ebenfalls auf das Heimrennen seines Teams. "Anders als vorher braucht man hier viel Abtrieb. Doch die Abstimmung ist ein Kompromiss, denn für eine gute Rundenzeit ist auch ein guter Topspeed auf den Geraden wichtig," sagt der Spanier. "Die beste Überholmöglichkeit bietet sich beim Anbremsen der Haarnadelkurve am Ende der Parabolika, deshalb ist es wichtig, dass man vorher möglichst schnell aus der Einfahrt in diesen lang gezogenen Bogen heraus beschleunigt. Die Rennen in Hockenheim sind meist recht spannend und ich freue mich auf meinen ersten Auftritt als Team McLaren Mercedes Fahrer bei einem Mercedes-Benz Heim-Grand-Prix."
"Hockenheim ist für unser Team ein ganz besonderer Grand Prix und sicher jener, bei dem wir die meiste Arbeit haben," weiß Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Wir erwarten 6500 Besucher auf der Mercedes-Tribüne und bieten ihnen, egal wem sie die Daumen drücken, ein Programm, das den Anspruch hat, extrem kunden-freundlich zu sein und den größtmöglichen kostenlosen Mehrwert für die Besucher zu schaffen." Noch viel wichtiger sei allerdings, was auf der Strecke passiert und da will man ganz besonders beim Heimspiel gut aussehen. "Bei intensiven Tests letzte Woche in Jerez haben wir weitere Fortschritte gemacht, wir fuhren zuletzt in Magny Cours die schnellste Michelin-Rennrunde und unser Rennspeed war mit der beste unter den Michelin-Teams. Es muss uns allerdings gelingen, das Rennen aus den ersten beiden Reihen aufzunehmen, nur dann können wir Tempo auch in die angestrebten Platzierungen umsetzen."

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