In Montreal schied Nico Rosberg bereits in Runde 2 aus. Am liebsten wäre er noch am gleichen Abend das nächste Rennen gefahren. Eine Woche danach ging der Deutsche erneut leer aus - diesmal musste er aber 73 Runden lang Schwerstarbeit verrichten.
Dabei ließ sich das Rennen recht gut an: "Ja, ich hatte eine super erste Runde, danach war ich Achter und dachte, jesus, here we go. Aber danach war das Auto sehr schwer zu fahren, ich habe die ganze Zeit mit der Lenkung gearbeitet. Und es war sehr schwer, und ein enttäuschendes Ende."
"Ich habe alles gegeben, aber es war sauschwierig, das Auto zu fahren. Es ist gerutscht, Übersteuern am Eingang, und die ganze Zeit Gegenlenken, und dann Untersteuern wieder am Ausgang. Ich musste so kämpfen mit dem Ding, um es auf der Strecke zu halten. Schade, dass ich wieder nur Neunter bin, aber mehr war heute nicht drin."
Besonders gut fühlt es sich natürlich nicht an noch hinter dem Minardi-Nachfolger Toro Rosso ins Ziel gekommen zu sein. "Na ja, das fühlt sich nicht sehr gut an. Aber keine Ahnung, so ist es halt", gab er sich ratlos. Zu allem Überfluss streikte auch noch seine Trinkflasche. "Zehn Runden vor Schluss ging alles aus." Das größte Problem war aber sein fehlender Speed. "Das war das ganze Wochenende so." Da konnten selbst die Bridgestone-Reifen nicht helfen. "Ja, das ist komisch", stimmte er zu, "weil das Auto nie so richtig funktioniert hat, und die anderen Bridgestone-Autos hatten die gleiche Reifen wie wir."

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